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FIFA-Kandidat van Praag wollte Joseph Blatter als Berater

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Fußball  

FIFA-Kandidat van Praag wollte Blatter als Berater

28.01.2015, 16:58 Uhr | dpa

FIFA-Kandidat van Praag wollte Joseph Blatter als Berater. Michael van Praag möchte FIFA-Chef werden.

Michael van Praag möchte FIFA-Chef werden. Foto: Koen van Weel. (Quelle: dpa)

Amsterdam (dpa) - FIFA-Präsidentschaftskandidat Michael van Praag hat Joseph Blatter mehrmals zum Verzicht auf eine weitere Amtszeit überreden wollen und dem Schweizer eine künftige Beratertätigkeit für den Fußball-Weltverband in Aussicht gestellt.

"Ich habe ihm gesagt, springe über deinen Schatten, du wirst dich unsterblich machen", berichte van Praag bei einer Pressekonferenz im Olympiastadion von Amsterdam von Gesprächen in diesem Monat. Blatter habe diesen Vorschlag jedoch zurückgewiesen.

Van Praag bekräftigte seinen Willen, die FIFA als neuer Präsident modernisieren und demokratisieren zu wollen. Allerdings stünde er bei einem Wahlerfolg am 29. Mai in Zürich nur für eine Amtszeit von vier Jahren zur Verfügung, beteuerte der niederländische Fußball-Chef. Als einen Programmpunkt nannte er die von Blatter beharrlich verweigerte Offenlegung der Präsidentenbezüge.

Zur am Mittwoch verkündeten Bewerbung von Ex-Star Luís Figo wollte er sich nicht äußern, da er den Portugiesen nicht persönlich kenne. Er sehe sich nicht explizit als europäischer Kandidat, auch habe er keinen Kontakt zu UEFA-Chef Michel Platini gehabt, der selbst nicht gegen Blatter antreten will. Ähnlich wie Blatter betonte van Praag, er wolle den Verteilungsschlüssel für WM-Startplätze modifizieren - zulasten der bislang 13 europäischen Teilnehmer.

Van Praag hat wie die weiteren vier Blatter-Herausforderer, Jérôme Champagne, Prinz Ali bin al-Hussein, David Ginola und Figo realistisch kaum eine Chance, die erforderliche Stimmenmehrheit von 105 nationalen Fußball-Verbänden beim Kongress im Mai zu erhalten.

Kurz vor Eröffnung des FIFA-Kongresses im Juni 2014 in Sao Paulo war van Praag als ein Sprecher der europäischen Anti-Blatter-Fraktion in Erscheinung getreten und hatte den Schweizer öffentlich zum Amtsverzicht aufgefordert. Dies hatte Blatter kurz darauf als "größte Respektlosigkeit, die ich je erlebt habe", bezeichnet.

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