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Ecclestone für Reform bei Formel 1: "Der Motor muss laut sein"

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Regelreform in der Formel 1  

Ecclestone fordert: "Der Motor muss laut sein"

31.01.2015, 12:35 Uhr | dpa

Ecclestone für Reform bei Formel 1: "Der Motor muss laut sein". Bernie Ecclestone wünscht sich lautere Motoren in der Formel 1. (Quelle: imago/Eibner Europa)

Bernie Ecclestone wünscht sich lautere Motoren in der Formel 1. (Quelle: Eibner Europa/imago)

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone fordert eine Regelreform in der Königsklasse des Motorsports, um gegen den Zuschauerschwund in der Formel 1 anzukämpfen. Vor allem beim Motor und der Karosserie der Autos will der 84-Jährige ansetzen. So sollen die Motoren wieder deutlich stärker und lauter werden.

"Ein Formel-1-Motor sollte mehr als diese 1000 PS leisten. Und er muss laut sein - so laut, dass die Leute sofort wissen, dass es sich um einen Formel-1-Motor handelt", sagte Ecclestone der Online-Ausgabe von "auto motor und sport".

Beim Bau der Autos will Ecclestone den Ingenieuren künftig so viel Freiheit wie möglich lassen. "Die Autos müssen wieder aggressiv aussehen. Am besten mit breiten 13 Zoll-Reifen." Und sie müssen schwer zu fahren sein: "Rennfahrer sollen wieder Rennfahrer und nicht mehr ferngelenkte Astronauten sein. Ich will nicht, dass man ihnen von der Boxenmauer aus Fahrtipps geben muss."

Insgesamt solle es weniger Regeln geben. "Es darf nicht mehr jedes Überfahren irgendeiner Linie bestraft werden", verlangt Ecclestone.

Lauda will ebenfalls neue Motoren

Unmittelbar vor Beginn der Testfahrten an diesem Sonntag im spanische Jerez de la Frontera befeuerte Ecclestone damit die Diskussion um die leiseren Motoren wieder neu, die bereits vor einem Jahr in der Formel 1 um sich gegriffen hatte. Jüngst hatte auch der dreimalige Weltmeister Niki Lauda Autos gefordert, die "einen wirklich 'geilen' Eindruck" machen. Sprich: "1200 PS, breite Reifen, eine Aerodynamik, die eine steil ansteigende Leistungskurve ermöglicht, einfach um einen Sport wie früher zu bieten."

Ecclestone will am kommenden Freitag den Teams seine Vorschläge unterbreiten. Allerdings ist nicht der Brite für die Regeln in der Formel 1 zuständig, sondern der Internationale Automobilverband. Eine Änderung, was die Motoren betrifft, die für die vergangene Saison mit großem finanziellem Aufwand entwickelt und gebaut worden waren, bekäme man erst 2017 hin, meinte Ecclestone. 

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