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Nach Roter Karte: Marco Höger über Huntelaar: "Er hat Mist gebaut"

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Nach Roter Karte  

Höger über Huntelaar: "Er hat Mist gebaut"

01.02.2015, 11:15 Uhr | sid

Nach Roter Karte: Marco Höger über Huntelaar: "Er hat Mist gebaut". Klaas-Jan Huntelaar verlässt nach seinem Platzverweis frustriert das Feld. (Quelle: dpa)

Klaas-Jan Huntelaar verlässt nach seinem Platzverweis frustriert das Feld. (Quelle: dpa)

Wichtiger Sieg mit einem Wermutstropfen: Der FC Schalke 04 gewann zwar zum Rückrundenstart mit 1:0 (1:0) gegen Hannover 96 und durfte sich über drei Punkte im Rennen um die Champions-League-Plätze freuen, verlor aber Torjäger Klaas-Jan Huntelaar. Der Niederländer sah nach einem Frust-Foul Rot und wird dem Revierklub deshalb in den nächsten Spielen fehlen.

"Er weiß selber, dass er da Mist gebaut hat", sagte Torschütze Marco Höger nach dem Spiel über seinen Mannschaftskameraden.

Top-Spiele ohne Huntelaar

Die erste Rote Karte für Huntelaar in seinem 117. Bundesligaspiel hat für die Königsblauen bittere Folgen. Der mit 101 Pflichtspieltreffern drittbester Schalker Torjäger in Bundesliga-Zeiten fehlt nun beim Gastspiel bei Tabellenführer Bayern München sowie richtungweisenden Heimspiel gegen den direkten Champions-League-Konkurrenten Borussia Mönchengladbach. Möglicherweise wird der Niederländer sogar noch länger gesperrt.

Fünf Minuten vor Schluss war der 31-Jährige mitten in der gegnerischen Hälfte Manuel Schmiedebach von hinten in die Beine gesprungen, als der Hannoveraner den Ball nach vorne treiben wollte. Ein Foul wie für einen Schiedsrichterlehrfilm. Trainer Roberto Di Matteo hatte seine Meinung exklusiv, als er bei Sky äußerte: "Manchmal ist eine Gelbe Karte auch genug."

Heldt: "Er ist kein Widerholungstäter"

Was sich Huntelaar dabei dachte, blieb sein Geheimnis. In ihm musste sich in den 84 Minuten zuvor eine Menge Frust angestaut haben, denn Rot sieht der Oranje-Stürmer äußerst selten. Es war erst die zweite Rote Karte in 453 Pflichtspielen im Klub und 69 Länderspielen, die erste hatte er am 18. September 2005 beim 1:5 mit dem SC Heerenveen bei Feyenoord Rotterdam erhalten. Dreimal Gelb-Rot steht in seiner Profikarriere zudem zu Buche, doch Huntelaar ist wahrlich "kein Wiederholungstäter", wie Sportvorstand Horst Heldt betonte. "Klaas-Jan hat die falsche Entscheidung getroffen. Es war nicht bösartig, aber es ist sehr ärgerlich für uns," ergänzte Heldt. "Ich erwarte ein normales Strafmaß."

Dass er zwei gute Torchancen vergab, dürfte ihn nicht derart frustriert haben. Eher schon, dass er viele seiner elf Kilometer in der eigenen Hälfte zurücklegen musste. Denn gegen spielstarke 96er hatte für Schalke über weite Strecken die defensive Stabilität Vorrang vor schnellem, zielstrebigem Offensivspiel.

Punkte gewonnen, Huntelaar verloren

Außer dem Siegtor durch Höger (32. Minute) hatten die Königsblauen zwar vor allem in der zweiten Hälfte durch Konter noch einige gute Chancen. Wirklich funktionierte allerdings nur die Abwehrarbeit um den fehlerfreien Bundesliga-Debütanten Matija Nastasic, bis zum Saisonende vom englischen Meister Manchester City ausgeliehen, und dem neuen Torhüter Fabian Giefer. So bleibt am Ende für Schalke nur das Fazit: Punkte gewonnen, Huntelaar verloren.

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