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Hoffen auf eine Einigung  

Vettel und Co. setzen sich für deutschen Grand Prix ein

04.02.2015, 18:20 Uhr | sid, dpa

Vettel und Co. setzen sich für deutschen Grand Prix ein. Sebastian Vettel hofft, 2015 im Ferrari in Deutschland fahren zu können. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel hofft, 2015 im Ferrari in Deutschland fahren zu können. (Quelle: dpa)

2015 könnte es mal wieder eine Formel-1-Saison ohne einen Grand Prix in Deutschland geben. Endgültig steht das aber noch nicht fest. Die deutschen Fahrer hoffen noch und machen sich für ihr Heimrennen stark. "Ich fände es sehr schade, wenn es in diesem Jahr keinen GP in Deutschland geben würde", erklärte Ferrari-Neuzugang Sebastian Vettel auf seiner Homepage.

"Solange ich denken kann, war der Deutschland-Grand-Prix Bestandteil der Formel 1. Ich hoffe sehr, dass unser Rennen auch in diesem Jahr und darüber hinaus stattfinden wird. Die Fans verdienen jedes Jahr eine großartige Show", schrieb Rosberg bei Facebook. Er hat den deutschen Grand Prix 2014 gewonnen und in diesem Jahr als Teamweltmeister mit dem deutschen Werksrennstall Mercedes antritt.

Deutscher GP ist traditioneller Bestandteil des Rennkalenders

Bis zum Wochenende hofft Bernie Ecclestone auf eine Klärung, ob das Rennen wie geplant am 19. Juli steigen kann - auf dem Nürburgring oder auf dem Hockenheimring. Ecclestones Tendenz geht zum Kurs im Badischen. Aus Hockenheim ist seit Tagen aber nichts zu vernehmen.

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Ob am Fuße der Nürburg, wo auf der legendären Nordschleife Motorsport-Geschichte geschrieben wurde, oder in Hockenheim: Für die deutschen Fahrer Vettel, Rosberg und Nico Hülkenberg von Force India gilt: Hauptsache überhaupt in Deutschland. Eine Saison ohne Rennen auf deutschem Boden gab es zuletzt vor 55 Jahren.

Zuschauerschwund ist deutlich zu spüren

"Das Heimrennen ist für jeden Fahrer etwas Besonderes, und deshalb hoffe ich, dass es noch zu einer Einigung kommt", betonte Vettel, der als sportlich legitimer Nachfolger von Schumacher gegen den Abwärtstrend bei den Zuschauern auch nichts ausrichten konnte. Im vergangenen Jahr kamen gerade einmal etwas mehr als 40.000 Besucher am Rennsonntag auf den Hockenheimring, um den viermaligen Weltmeister zu sehen.

Auch das packende Duell Rosbergs mit dem späteren Weltmeister Lewis Hamilton im Silberpfeil änderte daran nichts. Und mit derart niedrigen Besucherzahlen sind die mitunter horrenden Gebühren, die die Streckenbetreiber an Ecclestone entrichten müssen, nicht zu begleichen. Verluste sind die Konsequenz.

Rosberg: "Formel 1 ist zu einem großen Teil deutsch"

Die Verantwortung liegt bei Ecclestone. "Wenn Sie den Kalender für 2015 anschauen, werden Sie dort Deutschland sehen", erklärte der Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA, Jean Todt, dem russischen Interneportal "f1news.ru". "Falls irgendwelche kommerziellen Probleme entstanden sind, ist es nicht der Kompetenzbereich der FIA, sondern des Besitzers der kommerziellen Rechte."

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Neben den Fahrern würden auch die Sender einen Ausfall des traditionsreichen deutschen Grand Prix bedauern. "Wir hoffen weiterhin auf eine Einigung, alles andere wäre eine große Enttäuschung für die Fans und auch für uns als übertragender Sender", erklärte RTL-Sprecher Matthias Bolhöfer. Und Rosberg meinte: "Es gibt so viele fantastische Anhänger da draußen. Die Formel 1 ist auch zu einem großen Teil deutsch. Wir haben deutsche Fahrer wie Sebastian, Hulk und mich sowie natürlich Mercedes-Benz. Ich hoffe wirklich sehr, dass Bernie und die Veranstalter eine gute Lösung für alle finden."

Die Fernsehübertragungen der Formel 1

Das schwindende Interesse an der Königsklasse in Deutschland ist nicht nur an den Strecken zu spüren. Auch die Zuschauerzahlen vor den Fersehgeräten ist rückläufig. Um das Jahr 2000 herum, als Michael Schumacher mit Ferrari seine Weltmeistertitel gewann, schalteten mehr als doppelt so viele Menschen ein wie 2014.

SaisonZuschauer in Millionen Marktanteil

2014

4,35

28,2

2013

5,28

31,9

2012

5,58

34,0

2011

5,94

38,5

2010

6,28

40,1

2009

5,21

38,2

2008

5,14

36,7

2007

5,90

40,4

2006

6,94

46,0

2005

8,51

41,7

2004

8,51

46,8

2003

8,97

48,7

2002

9,32

50,5

2001

10,44

55,4

2000

9,87

56,3

1999

8,91

57,0

1998

9,19

55,4

1997

7,89

51,8

1996

6,39

44,7

1995

5,63

40,9

1994

3,55

32,6

1993

2,50

27,4

1992

1,77

20,6

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