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Formel 1 erlebt Vettel-Effekt: Nico Rosberg nimmt Ferrari ernst

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Vettel-Effekt wirkt schon  

Nico Rosberg nimmt Ferrari ernst

05.02.2015, 09:35 Uhr | t-online.de, sid

Formel 1 erlebt Vettel-Effekt: Nico Rosberg nimmt Ferrari ernst. Kann Sebastian Vettel (vorne) Nico Rosberg schon im ersten Jahr bei Ferrari Paroli bieten? (Quelle: imago/Crash Media Group)

Kann Sebastian Vettel (vorne) Nico Rosberg schon im ersten Jahr bei Ferrari Paroli bieten? (Quelle: Crash Media Group/imago)

Nico Rosberg hat ein Auge auf Ferrari geworfen. "Weil sie schnell sind", lautete die einleuchtende Erklärung des Marathon-Mannes von Jerez. Er nehme Sebastian Vettels Zeit ernst, erklärte er nach dem ersten Auftritt des Neu-Ferrari-Fahrers. Dennoch machte der deutsche Silberpfeil-Pilot mit 308 Runden an zwei Tagen beeindruckend deutlich, dass der Weg zum Titel 2015 erneut nur über die Silberpfeile führt.

Ferrari könnte dank Vettel früher als erwartet zu einem echten Konkurrenten erwachsen. "Ferrari hat Flügel", frohlockte bereits der "Corriere dello Sport" nach dem ersten Auftritt des viermaligen Weltmeisters mit dem SF15-T, die anschließend auch in den Händen von Ex-Champion Kimi Räikkönen Standfestigkeit und Speed offenbarte.

Mercedes lässt sich nicht in die Karten blicken

"Ich denke, das Potenzial ist groß", sagte Vettel und machte den Ferraristi in aller Welt, die seit Mai 2013 auf einen Grand-Prix-Sieg warten, wieder Hoffnung.

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Wie immer aber gaben die ersten vier Testtage nach der Winterpause nur ein verzerrtes Bild vom wahren Leistungsvermögen der Teams wieder, zu unterschiedlich sind die Entwicklungsphasen. Im Mercedes machten weder Rosberg noch Weltmeister Lewis Hamilton, der mit einem Dreher am Mittwoch für einen kleinen Schreckmoment sorgte, wirklich ernst und verzichteten komplett auf die Jagd nach Bestzeiten.

McLaren-Boss über Mercedes: "Beängstigend"

Stattdessen spulten die Silberpfeile gnadenlos ihr Programm ab. "Unser wichtigstes Ziel für Jerez besteht darin, so viele Kilometer wie möglich zu fahren. Unsere Schwäche 2014 war die Standfestigkeit, also müssen wir daran arbeiten", sagte Rosberg, "wir haben schon Schwächen aufgespürt, aber die sind leicht aus der Welt zu schaffen."

Die Konkurrenz kann angesichts der Konstanz des Marktführers nur staunen. "Es ist beängstigend, dass Mercedes schon am ersten Tag Boxenstopps geübt hat", sagte McLaren-Teamchef Eric Boullier. Der Franzose selbst hat ganz andere Sorgen.

Red Bull als Sorgenkind

Wie von vielen erwartet und befürchtet, treibt der neue Honda-Motor des Chrom-Flitzers den Verantwortlichen die Sorgenfalten ins Gesicht. Die beiden Ex-Weltmeister Fernando Alonso und Jenson Button sahen meist nur zu, wie die Konkurrenz Kilometer und Erfahrungswerte sammelte. Vor der einstigen Traumpaarung der Königsklasse liegt beim Comeback noch ein langer Weg.

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Vettels Ex-Team überraschte in Jerez mit einer außergewöhnlichen Tarnfarben-Lackierung, doch der zum Zebra mutierte Rote Bulle erwies sich als Sorgenkind. Neuzugang Daniil Kwjat vermasselte einen Testtag, als er den einzigen Frontflügel zerlegte, Daniel Ricciardos Arbeitstag wurde durch einen ungeplanten Motorenwechsel erheblich verkürzt.

Sauber und Toro Rosso mit guten Leistungen

Viel besser lief es dagegen für Toro Rossos Rasselbande. Der erst 17 Jahre alte Niederländer Max Verstappen und sein nur drei Jahre älterer Teamkollege Carlos Sainz Junior beeindruckten bei ihrem Debüt in der Königsklasse mit einer konzentrierten und fehlerfreien Vorstellung.

Gar auf die Jagd nach Bestzeiten machte sich Sauber. Die Schweizer, die sich nach einem enttäuschenden Jahr 2014 mit Felipe Nasr und Marcus Ericsson frisches Geld und frisches Blut ins Team holten, landeten regelmäßig auf dem Tages-Podium. Nur ein Zufall, dass im Heck des auffällig blau-gelb lackierten Boliden ein Ferrari-Motor steckt?

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