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Formel 1: Marussia und Caterham kehren nicht zurück

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Caterham pleite, Votum gegen Marussia  

F1 zum Saisonstart nur mit neun Teams

06.02.2015, 14:04 Uhr | dpa, sid

Formel 1: Marussia und Caterham kehren nicht zurück. Caterham wird in der Formel 1 wohl nicht mehr zu sehen sein. (Quelle: imago/LAT PhotographiC)

Caterham wird in der Formel 1 wohl nicht mehr zu sehen sein. (Quelle: LAT PhotographiC/imago)

Lange hatte Caterham noch gehofft. Nun aber schient das Aus des insolventen Formel-1-Teams besiegelt. Wie der zuständige Insolvenzverwalter mitteilte, werden die kompletten Habseligkeiten des Teams aus dem englischen Leafield Anfang März versteigert. Auch die Rückkehr des Marussia-Teams vorerst ist geplatzt.

Die Berücksichtigung auf der Meldeliste des Automobil-Weltverbands FIA wäre damit hinfällig. Damit gehen nach jetzigem Stand nur neun Teams und 18 Fahrer beim ersten Grand Prix der Saison am 15. März im australischen Melbourne an den Start.

Fans ermöglichten Start beim Saisonfinale 2014

Der Rennstall beauftragte ein Unternehmen, Ausrüstung, Büroeinrichtungen, Formel-1-Erinnerungsstücke, IT-Material, den Rennsimulator und weitere Gegenstände zu veräußern. In der ersten, am 11. März geplanten Auktion sollen unter anderem das Chassis und die Show-Rennwagen von 2014 unter den Hammer kommen.

Caterham konnte beim Saisonfinale im November in Abu Dhabi erst nach einer umstrittenen Spendenaktion an den Start gehen. Das Team hatte bei seinen Fans rund 2,35 Millionen Euro eingesammelt. Das Team war erstmals in der Saison 2010 teil der Königsklasse des Motorsports.

Auch Marussia kommt nicht zurück

Die Rückkehr des insolventen Marussia-Teams zum Formel-1-Saisonstart ist ebenfalls geplatzt. Die Konkurrenten blockierten die Pläne des Rennstalls, unter dem Namen Manor mit einem Vorjahresauto beim Auftaktrennen in Australien zu fahren. "Es hätten alle Teams einverstanden sein müssen, und drei oder vier waren dagegen", sagte Chefvermarkter Bernie Ecclestone dem britischen "Independent". Durch das Votum der Strategiegruppe wird auch das von Marussia 2014 eingefahrene Millionen-Preisgeld unter den anderen Teams aufgeteilt.

Unter anderem hat Force India gegen den Antrag gestimmt. Das Team verteidigte sich nun öffentlich gegen den Vorwurf, sie wären scharf auf das Preisgeld gewesen. Es habe vielmehr an Informationen gefehlt und Ungereimtheiten bei dem Antrag gegeben.

Aufgegeben hat Marussia aber dennoch noch nicht. Wie "auto motor und sport" berichtet, will das Team mit einem dem Reglement entsprechenden Auto beim Großen Preis von China zurückkehren.

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