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Ringen: ASV Nendingen verteidigt Team-Meistertitel im Ringen

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Ringen  

ASV Nendingen verteidigt Team-Meistertitel im Ringen

08.02.2015, 11:27 Uhr | dpa

Ringen: ASV Nendingen verteidigt Team-Meistertitel im Ringen. Kapitän Frank Stäbler holte mit dem ASV Nendingen den Mannschafts-Meistertitel.

Kapitän Frank Stäbler holte mit dem ASV Nendingen den Mannschafts-Meistertitel. Foto: Orestis Panagiotou. (Quelle: dpa)

Weingarten (dpa) - Die Ringer des ASV Nendingen haben ihren Titel als deutscher Mannschaftsmeister verteidigt. Das Team um Kapitän Frank Stäbler gewann vor 2500 Zuschauern in der Mineralix-Arena beim SV Germania Weingarten mit 11:7, nachdem es im ersten Vergleich davor noch 12:12 geheißen hatte.

In den ersten fünf Kämpfen konnten die Gäste schon eine 7:3-Führung erringen. Der Sieg stand schon vor dem letzten Kampf fest, obwohl Stäbler im Limit bis 75 Kilogramm knapp gegen Weingartens Kapitän Adam Juretzko mit 0:1 verlor.

"Wir sind heute wieder eine verschworene Gemeinschaft gewesen. Alle haben einen großen Anteil an diesem tollen Triumph", meinte Nendingens Trainer Volker Hirt nach dem zweiten Titel in der Vereinsgeschichte. Beide Mannschaften hatten am Ende der Finalbegegnung jeweils fünf Erfolge auf dem Konto, Nendingen allerdings die höherwertigen Punktsiege. Vor allem in den schweren Gewichtsklassen überzeugten die Gäste.

Freistiler Giorgi Sakandelidze siegte im Superschwergewicht bis 130 Kilogramm gegen den 36 Kilo leichteren deutschen Auswahlringer William Harth mit 9:0. Schwergewichtler Peter Öhler gewann im griechisch-römischen Stil gegen den schwedischen Olympia-Dritten Jimi Lidberg mit 8:0 Wertungspunkten. "Das Finale war eine Werbung für den Ringkampfsport. Beide Teams haben großartige Kämpfe auf Augenhöhe geliefert", meinte Präsident Manfred Werner vom Deutschen Ringer-Bund (DRB).

Vor dem Hinkampf hatten sich die Bundesligisten und der Fachverband auf neue Strukturen für den Liga-Ausschuss geeinigt. Künftig sollen neben dem Vizepräsidenten Bundesliga vier Vertreter des DRB und vier Vertreter der Vereine der ersten und zweiten Bundesliga beteiligt sein.

Die Strukturänderungen waren notwendig, nachdem 13 der 14 Erstligisten nur unter Vorbehalt ihre Meldung für die nächste Bundesliga-Saison abgegeben hatten. Sie wehren sich gegen eine Gebührenerhöhung und fordern in verschiedenen Fragen mehr Mitspracherecht. Der DRB-Vorstand wird zur Delegiertenversammlung im November 2015 in Köln eine überarbeitete Fassung der Bundesligaordnung zur Abstimmung vorlegen.

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