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Hamburger SV: Zinnbauers Offensivtaktik scheitert gegen FC Bayern

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"Beschämender Tag für den HSV"  

Zinnbauers Offensivtaktik scheitert grandios

14.02.2015, 21:00 Uhr | t-online.de

Hamburger SV: Zinnbauers Offensivtaktik scheitert gegen FC Bayern. Joe Zinnbauer mag beim Debakel in München gar nicht mehr hinsehen. (Quelle: imago/Eibner)

Joe Zinnbauer mag beim Debakel in München gar nicht mehr hinsehen. (Quelle: Eibner/imago)

Nach Spielende versammelte HSV-Trainer Joe Zinnbauer seine gedemütigten Spieler direkt um sich. Aber nicht um nach der historischen 0:8-Pleite bei Bayern München auf seine Spieler einzudreschen, sondern um seiner Elf Mut für die kommenden Aufgaben zuzusprechen. "Das Ergebnis ist negativ genug. Es bringt nichts, jetzt draufzuschlagen", erklärte der sichtlich mitgenommene Coach der Hanseaten.

Zuvor wurden die Hamburger in der Allianz-Arena vom FC Bayern neunzig Minuten lang derart vorgeführt, dass man das Gefühl bekommen konnte, im Münchner Rund würde ein Schlachtlamm zur Opferbank geführt. Zinnbauer betonte daher auch: "0:8 sagt alles. Da muss man sich an die Nase fassen."

"Diesen Tag werde ich meinen Lebtag nicht vergessen"

Vor allem muss sich Zinnbauer an die eigene Nase fassen, denn die Offensivtaktik des 44-Jährigen ging nach hinten los. Mit nur einem richtigen Sechser (Marcelo Diaz) und zwei Stürmern (Artjoms Rudnevs und Ivica Olic) in der Startelf, dazu Rafael van der Vaart in der Schaltzentrale, wollte er die Münchner taktisch überraschen. Eine Idee, die von Bayern-Coach Pep Guardiola nach allen Regeln der Kunst zerpflückt wurde. Auch weil der HSV während der gesamten neunzig Minuten agierte wie ein Absteiger: hilflos, planlos, ideenlos.

Daran änderte auch die frühe Auswechslung von Olic nichts, der in der 23. Minute angeschlagen vom Feld ging und für Nicolai Müller Platz machte. Der HSV war kollektiv überfordert. Kapitän van der Vaart fiel nur durch Foulspiele auf - nach vorne ging fast nichts.

Zinnbauer zahlte in München eine Menge Lehrgeld und gab nach Abpfiff zu: "Diesen Tag werde ich meinen Lebtag nicht vergessen." Im Gegensatz zu ihm wollte von seinen Spielern niemand ein Wort sagen. Einer nach dem anderen stapfte nach dem Debakel wortlos von der Kabine in Richtung Mannschaftsbus. Dafür fand Zinnbauer deutliche Worte: "Ich hatte Angst, dass es zweistellig wird. Das ist für jeden Spieler der schwärzeste Tag in seiner Karriere. Das ist brutal für alle. Unsere Fans und den Verein."

Kurzzeit-Euphorie schon wieder verflogen

Durch die herbe Pleite in München wurde die leichte Euphorie rund um den Bundesliga-Dino nach zuvor zwei Siegen in Folge im Keim erstickt haben. Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer sprach gegenüber den anwesenden Journalisten von einem "beschämenden Tag für den HSV".

Zinnbauer selbst wollte in diesen Kategorien nicht denken, sondern versuchte, nach Spielende tapfer den Blick nach vorne zu richten: "Wir müssen das Spiel jetzt so schnell wie möglich abhaken und die Köpfe hoch kriegen. Wir müssen gegen Gladbach das Spiel vergessen lassen."

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