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Werder Bremen: Verletzungssorgen dämpfen die Euphorie

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"Sind nicht im Himmel"  

Verletzungssorgen dämpfen die Werder-Euphorie

15.02.2015, 11:14 Uhr | t-online.de, sid

Werder Bremen: Verletzungssorgen dämpfen die Euphorie. Bremens Mittelfeldspieler Clemens Fritz droht eine längere Pause. (Quelle: imago/nph)

Bremens Mittelfeldspieler Clemens Fritz droht eine längere Pause. (Quelle: nph/imago)

Werder Bremen bleibt die Mannschaft der Stunde. Die Norddeutschen feierten gegen den FC Augsburg ihren fünften Sieg in Serie und sind somit das erfolgreichste Team der Rückrunde. Dennoch bleiben die Vereinsverantwortlichen gelassen - zumal Verletzungssorgen die Werder-Euphorie dämpfen. Gleich zwei Eckpfeilern des derzeitigen Erfolges droht eine längere Zwangspause. Werder-Kapitän Clemens Fritz musste gegen Augsburg mit einer Sprunggelenks-Verletzung ausgewechselt worden, Philipp Bargfrede stand wegen Rückenproblemen erst gar nicht in der Startelf.

"Es ist blau", berichtete Trainer Viktor Skripnik nach dem Spiel über die Verletzung von Fritz: "Er muss vielleicht auch die nächsten Wochen pausieren." Und auch Bargfrede könnte Werder längerfristig fehlen. Der defensive Mittelfeldspieler solle laut Skripnik vorerst keinen Sport machen und sei "kalt gestellt". Außerdem fehlt den Hanseaten Innenverteidiger Alejandro Gálvez (Anriss des Syndesmosebandes), der am Samstag mit Krücken im Stadion war. Zudem muss Sebastian Prödl (Innenbandanriss) noch immer zuschauen. Eine Rückkehr des Abwehrchefs ist aber immerhin absehbar.

Einzig die Personalsorgen trüben derzeit die Stimmung an der Weser. Sportlich schweben die Hanseaten derweil auf Wolke sieben. Durch den erneuten Dreier drängt der Nord-Klub ins obere Tabellendrittel. Nur noch drei Punkte fehlen auf einen Europapokalstartplatz. Bei Werder sieht man sich jedoch dennoch immer im Abstiegskampf. Geschäftsführer Thomas Eichin bemängelte lieber die schlechte Chancenverwertung der Gastgeber, als den Kampf um den Klassenerhalt für beendet zu erklären: "Gar nichts ist vorbei. Richtig ist nur, dass wir jetzt unseren Lauf weiter ausnutzen und nicht ängstlich nach unten gucken müssen."

Skripnik: "Wir sind nicht im Himmel"

"Es ist eine Super-Momentaufnahme, mehr nicht", sagte Mittelfeldspieler Fin Bartels ungeachtet aller grün-weißer Fan-Euphorie über Rang acht mit 29 Punkten.

Einzig und allein Trainer Viktor Spripnik wagte schon einmal sehr vorsichtig einen flüchtigen Blick auf das erste Tabellendrittel. "Auf Platz sechs sind es drei Punkte, da kann ganz vielleicht etwas passieren. Nach unten aber auch und zwar eine ganze Menge. Wir sind nicht im Himmel", rechnete der Ukrainer vor. Doch mittlerweile liegen die Hanseaten, im Dezember noch Tabellenschlusslicht, elf Zähler von Rang 18 entfernt.

Nun gegen die Top-Teams der Liga

Zwar geht es in den kommenden vier Wochen unter anderem gegen Schalke 04, den VfL Wolfsburg und Rekordmeister Bayern München. Wer aber gegen den Tabellenfünften mehr als ein halbes Dutzend Tore hätte erzielen können, braucht sich vor den Top-Teams der Liga in der augenblicklichen Verfassung nicht zu verstecken.

Und so entließ Skripnik sein Team mit lobenden Worten in einen fröhlichen Mannschaftsabend und spendierte zwei freie Tage obendrauf: "Ich bin stolz und glücklich, dass ich diese Truppe trainieren darf."

Junuzovic glänzt als Vorbereiter

Dirigiert werden die norddeutschen Rasenstrategen derzeit vom überragenden Zlatko Junuzovic. Per Freistoß und Eckball bereitete der Österreicher, 24 Stunden nach seiner Vertragsverlängerung bis 2018, die Kopfballtore von Assani Lukimya (16.) und Theodor Gebre Selassie (45.) vor, den dritten Bremer Treffer erzielte Franco di Santo per Foulelfmeter (24.). Für die Schwaben trafen Ragnar Klavan (21.) und Tobias Werner (79.).

Den neuen Kontrakt mit Junuzovic wertete Skripnik als wichtiges Signal für die sportliche Zukunft an der Weser: "Dass wir einen solchen Spieler in Bremen halten können, ist ein gutes Zeichen auch an die anderen Spieler. Wir sind da auf einem sehr guten Weg."

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