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Formel 1: Nur noch ein Helmdesign für Sebastian Vettel und Kollegen

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Kein Wechsel mehr  

Nur noch ein Helmdesign für Vettel und Kollegen

18.02.2015, 19:19 Uhr | dpa, sid

Formel 1: Nur noch ein Helmdesign für Sebastian Vettel und Kollegen.  (Quelle: imago/LAT-Photographic-Lacy Perenyi)

(Quelle: imago/LAT-Photographic-Lacy Perenyi)

Das Helmchen-wechsel-dich-Spiel von Sebastian Vettel gehört der Vergangenheit an. Wie die englische Fachzeitschrift "autosport.com" berichtet, haben sich die Formel-1-Bosse bei ihren Sitzungen unter der Woche dazu entschieden, dem von Fahrern wie Vettel so gerne praktizierten regelmäßigen Wechsel des Helm-Designs einen Riegel vorzuschieben. In Zukunft soll ein Fahrer bei einem Design für die komplette Saison bleiben.

Vettel, der rund 60 verschiedene Modelle auf den Weg zu seinen vier WM-Titeln getragen hat, hatte allerdings bereits bei seinem ersten Auftritt für Ferrari in Jerez mit einem weißen Helm mit Deutschlandfarben sowie der Aussage überrascht, in Zukunft "mehr oder weniger" das Design beibehalten zu wollen.

Unterschiedliche Auffassungen

Ansonsten konnte sich die Kommission der Königsklasse bei ihrer Sitzung nicht auf weitergehende Reformen für das Jahr 2016 einigen. Das berichtete unter anderem "auto, motor und sport". "Alles bleibt beim Alten", schrieb das Fachmagazin. Dabei ging es vor allem um die Einführung von Motoren über 1000 PS, breitere Reifen und insgesamt aggressiv wirkendere Autos, um gegen das sinkende Interesse an der Formel 1 zu kämpfen.

Vor 2017 ist somit nicht mit einer gravierenden Veränderung zu rechnen, betonte auch "autosport.com". Dabei soll es vor allem unterschiedliche Auffassungen über den weiteren zeitlichen Ablauf einer Reform geben. Einige Teams, darunter Red Bull und McLaren, hätten sie diese schon für das kommende Jahr gewünscht. Andere hätten sich für 2017 ausgesprochen. Zudem sollen mögliche Veränderungen erst weiter ausgearbeitet, anstatt auf die Schnelle umgesetzt werden.

Lauda für mehr PS

Angesichts des schwindenden Interesses in einigen TV-Märkten, vor allem aber auch an einigen Rennstrecken, wurden die Rufe nach erneuten Reformen laut. Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda zählt zu den klaren Befürwortern von PS-kräftigeren Autos als den bisherigen. Ferrari hatte vor der Zusammenkunft der Formel-1-Kommission auch ein Design-Konzept für einen Rennwagen der Zukunft vorgestellt.

Eine weitere radikale Reform würde allerdings auch wieder neue Kosten aufwerfen, nachdem erst zur Saison 2014 die Turbotriebwerke mit Hybridzusatzpower eingeführt worden waren. Dass die Lage ernst ist, zeigt jedoch die Tatsache, dass weniger als vier Wochen vor Saisonbeginn am 15. März mit dem Auftaktrennen in Melbourne die Zukunft von zwei Rennställen (Caterham und Marussia) nach Insolvenzen weiterhin mehr als fraglich ist. Zudem konnte selbst der Wechsel von Vettel zu Ferrari nicht verhindern, dass der Deutschland-Grand-Prix vor dem Aus steht.

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