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Bundesliga: Hertha gelingt gegen Augsburg Befreiungsschlag

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Spielbericht  

Hertha gelingt Befreiungsschlag

28.02.2015, 17:27 Uhr | sid

Bundesliga: Hertha gelingt gegen Augsburg Befreiungsschlag. Augsburgs Halil Altintop (Mitte) setzt sich gegen die Berliner Per Skjelbred (li.) und Peter Niemeyer (re.) durch. (Quelle: dpa)

Augsburgs Halil Altintop (Mitte) setzt sich gegen die Berliner Per Skjelbred (li.) und Peter Niemeyer (re.) durch. (Quelle: dpa)

Hertha BSC schöpft im Abstiegskampf der Bundesliga neue Hoffnung. Die Berliner landeten durch das 1:0 (0:0) gegen den FC Augsburg den erhofften Befreiungsschlag. Salomon Kalou (88.) sorgte mit seinem Siegtreffer für großen Jubel unter den 36.015 Zuschauern im Berliner Olympiastadion. Zuvor hatte Hertha drei Heimniederlagen in Folge kassiert. Die überraschend harmlosen Augsburger müssen dagegen nach dem vierten sieglosen Spiel in Serie um die Europapokal-Plätze bangen.

Die Berliner mussten in Valentin Stocker (Gelbsperre) und Top-Torschütze Julian Schieber (Kniebeschwerden) auf zwei ihrer wichtigsten Offensivspieler verzichten. Dennoch versteckten sie sich gegen den Europapokal-Aspiranten aus dem Süden nicht. Vorne fehlte aber auf beiden Seiten zunächst die Durchschlagskraft.

Dardai setzt auf Kalou

Bei Hertha war Afrika-Cup-Sieger Kalou als Alleinunterhalter im Sturm zwar bemüht, bis zur Schlussphase jedoch glücklos. So vergab der Ivorer in der 23. Minute eine gute Kopfballchance zur möglichen Führung. Anders als sein Vorgänger Jos Luhukay setzt Hertha-Trainer Pal Dardai voll und ganz auf den Drei-Millionen-Neuzugang.

Die Augsburger spielten sehr verhalten, ihre erste Chance hatte Angreifer Raul Bobadilla nach knapp einer halben Stunde. Die zuletzt mageren Resultate (nur zwei Punkte aus drei Spielen) schienen nicht spurlos an der Weinzierl-Elf vorbei gegangen zu sein.

Kalou bedankt sich mit dem Siegtreffer

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der Unterhaltungswert der Partie äußerst begrenzt. Keines der beiden Teams wagte sich, den Defensivverbund zu öffnen. So spielte sich fast alles zwischen den beiden Strafräumen ab, die Torhüter Thomas Kraft (Hertha) und Marwin Hitz (Augsburg) mussten nur selten eingreifen.

Nach etwa einer Stunde verloren die Fans etwas die Geduld: Aus dem Hertha-Fanblock gab es immer wieder Pfiffe bei Rückpässen ihrer Mannschaft. In der 75. Minute feierten die Berliner Anhänger doch noch, und zwar die Einwechslung des zuvor monatelang verletzten Änis Ben-Hatira. Wenig später gelang Kalou der Siegtreffer.

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