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Formel 1: Feintuning und Versteckspiel vor finalen Testfahrten

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Vettel und Co. im Formcheck  

Feintuning und Versteckspiel vor finalen Testfahrten

26.02.2015, 09:58 Uhr | t-online.de, dpa

Formel 1: Feintuning und Versteckspiel vor finalen Testfahrten. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel war bei den Tests bislang schnell unterwegs. Doch wird er auch im Rennen vorne mit dabei sein? (Quelle: imago/Laci Perenyi)

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel war bei den Tests bislang schnell unterwegs. Doch wird er auch im Rennen vorne mit dabei sein? (Quelle: Laci Perenyi/imago)

Die Vorbereitung auf die neue Formel-1-Saison geht in die alles entscheidende Phase. Insgesamt noch einmal vier Tage dürfen die Piloten in ihren Boliden testen, Ort des Geschehens ist wieder der Circuit de Catalunya bei Barcelona. Längst ist aber nicht alles klar, was die neue WM, die am 15. März in Melbourne startet, bringen wird.

Kann Mercedes seine Vormachtstellung behaupten? Und wie stark ist Ferrari wirklich? Wir sagen Ihnen, wo Sebastian Vettel und Co. aktuell stehen.

MERCEDES

Das deutsche Werksteam hält sich bislang bedeckt und zeigte noch nicht sein ganzes Potenzial. Die von allen Experten befürchtete Dominanz auch in der neuen Saison lässt sich bislang nur erahnen. Mercedes drehte teilweise unglaublich viele Runden ohne große Probleme - die Beständigkeit war in der vergangenen Saison noch das einzige Manko. Die Testbestzeiten überließen Weltmeister Lewis Hamilton und Vizechampion Nico Rosberg bisher anderen.

FERRARI

Der neue Rennstall von Sebastian Vettel war schon für einige schnellste Runde gut. Die Freude über die bisherigen Testauftritte ist bei allen spürbar. Teamchef Maurizio Arrivabene will von den Zielen - zwei Siege - nicht abrücken. Der überarbeitete Motor muckte kaum und erwies sich als schnell. Auf jeden Fall hinterließ der neue SF-15T sogar einen besseren Eindruck als das neue Auto des letztährigen Mercedes-Verfolgers Williams.

WILLIAMS

Der britische Traditionsrennstall erwies sich in der vergangenen Saison als das Überraschungsteam. Für die finalen Testfahrten soll es ein Update für den neuen Wagen von Valtteri Bottas und Felipe Massa geben. Bislang war die Arbeit ebenfalls auf Beständigkeit ausgelegt, auch Boxenstopps wurden reichlich geübt. Die Feinarbeit am Auto soll nun kommen.

FORCE INDIA

Der Arbeitgeber von Nico Hülkenberg testet nun endlich auch mit dem neuen Auto. Finanzprobleme bremsten das indische Team bislang. Beim ersten Test war Force India gar nicht dabei, beim zweiten mit einem alten Wagen. Allerdings trifft der VJM08 erst am Freitag ein. Das simple Ziel dann: So viel fahren wie möglich.

MCLAREN

So viele Kilometer "fressen" wie nur möglich gilt auch für das Team mit den Ex-Weltmeistern Jenson Button und Fernando Alonso. Letztgenannter fehlt in Barcelona, der Spanier erholt sich noch von seinem Testunfall. Nicht nur deswegen ein holpriger Beginn in die groß angekündigte neue Ära von McLaren-Honda. Der japanische Hersteller macht die Lernphase durch, die die anderen Teams vor einem Jahr teilweise sehr schmerzvoll mit ihren hochkomplizierten Antrieben durchlebten.

McLaren-Pilot daheim 
Alonso hat das Krankenhaus wieder verlassen

Der Spanier musste jedoch länger in der Klinik bleiben als zunächst angenommen. Video

RED BULL

Von Problemen konnte das Ex-Team von Vettel in der vergangenen Saison ein Lied singen. In diesem Jahr läuft es aber deutlich besser, wenn auch noch nicht problemlos. Aber Gute-Laune-Mann Daniel Ricciardo, womöglich wieder einer der Mercedes-Herausforderer, stellte bereits fest: "Das Auto fühlt sich gut an."

SAUBER

Auch beim Schweizer Rennstall zeigt die Formkurve klar nach oben. Das Team scheint sich wieder gefangen zu haben, machte bei den ersten Tests einen starken Eindruck mit dem neuerdings durch die Partnerschaft mit einer brasilianischen Bank knallblauen Auto. Debütant Felipe Nasr - aus Brasilien - und Marcus Ericsson hatten zuletzt in Barcelona nur mit wenigen Schwierigkeiten zu kämpfen.

LOTUS

Das Team mit dem klangvollen Namen könnte dieses Jahr wieder zurück in die Erfolgsspur finden, denn der Rennstall setzt jetzt ebenfalls auf Mercedes-Power. Allerdings bekam Lotus den Wagen zunächst nicht rechtzeitig fertig, zeigte dann aber in Barcelona eine vielversprechende Vorstellung. Der Franzose Romain Grosjean fuhr die schnellste Runde von allen.

TORO ROSSO

Auf das Schwesterteam von Red Bull kann man wirklich gespannt sein. Toro Rosso schickt gleich zwei Rookies in die Rennen. Carlos Sainz Junior und Max Verstappen machten ihre Sache bislang schon sehr, sehr ordentlich. Teamchef Franz Tost lobte den 20-jährigen Sainz und den 17-jährigen Verstappen bereits als schnelle Lerner, die Konstanz und Reife zeigen.

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