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Formel 1: Fernando Alonso bangt nach Unfall um Saisonstart

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Ärzte müssen erst Okay geben  

Alonsos Saisonstart nach Unfall noch ungewiss

26.02.2015, 14:22 Uhr | sid

Formel 1: Fernando Alonso bangt nach Unfall um Saisonstart. Fernando Alonso bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus. (Quelle: imago/Cordon Press)

Fernando Alonso bei seiner Entlassung aus dem Krankenhaus. (Quelle: Cordon Press/imago)

Formel-1-Star Fernando Alonso bangt nach seinem mysteriösen Unfall um seinen Start beim Saisonauftakt in Australien am 15. März. "Wenn er sich richtig erholt hat und die Ärzte uns sagen, dass alles in Ordnung ist, dann wird er wieder mit dem Arbeiten anfangen", sagte Alonsos Manager Luis Garcia Abad.

Abad ließ offen, ob Alonso in gut zwei Wochen für sein neues Team McLaren-Honda an den Start gehen kann: "Wir denken über den Grand Prix in Abu Dhabi nach, der der wichtigste ist, wenn man die Weltmeisterschaft gewinnen möchte." Eine Aussage, die für Verwunderung sorgt, da das Rennen in Abu Dhabi erst im November steigt.

Alonso hatte nach drei Nächten im Krankenhaus nach seinem Unfall vom vergangenen Sonntag am Mittwoch das Hospital General de Cataluna in Barcelona wieder verlassen. Der Spanier soll sich im Haus seiner Eltern weiter von den Folgen des Crashs erholen und verpasst damit die abschließenden Testfahrten vor Saisonbeginn in den nächsten Tagen in Barcelona. Alonso wird stattdessen von Ersatzfahrer Kevin Magnussen vertreten. Der Däne wird sich mit dem britischen Stammpiloten Jenson Button die Arbeit teilen.

Die FIA untersucht den Unfall

Um die Umstände des Unfalls ranken sich weiter heftige Spekulationen. Alonso sei rund zehn Minuten bewusstlos gewesen, er habe einen Stromschlag erlitten, hieß es zwischendurch. McLaren sprach stattdessen lapidar von einem normalen Unfall - obwohl Alonso mit dem Helikopter in die Klinik gebracht wurde und dort drei Tage lang durchgecheckt wurde.

Laut ESPN sagte Teamchef Ron Dennis, dass Alonso absolut gesund sei. Dem Briten zufolge erlitt er auch keine Gehirnerschütterung bei dem Aufprall seitlich in die Streckenmauer, sondern zeige nur Symptome einer Gehirnerschütterung. Deswegen hätte Alonso auch so lange im Krankenhaus bleiben müssen. Kurz nach dem Aufprall sei Alonso "nur für ein paar Sekunden" bewusstlos gewesen, erklärte Dennis laut BBC.

Nun interessiert sich auch der Automobil-Weltverband FIA genauer für die Unfallursache und leitete eine Untersuchung ein. McLaren machte eine ungewohnt heftige Windböe für den Unfall verantwortlich. Alonso trug letztendlich "nur" eine Gehirnerschütterung davon. "Er ist okay. Er spricht, lacht, isst und macht alles, was auch normale Leute tun", sagte Abad.

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