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Jede Menge Ausfälle: Dortmund gegen Schalke ohne 16 Profis?

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146. Revierderby  

Jede Menge Ausfälle: Dortmund gegen Schalke ohne 16 Profis?

28.02.2015, 06:04 Uhr | dpa, t-online.de

Jede Menge Ausfälle: Dortmund gegen Schalke ohne 16 Profis?. Immerhin diese beiden Stars sind fit: Kevin-Prince Boateng (li.) und Dortmunds Mats Hummels. (Quelle: imago)

Immerhin diese beiden Stars sind fit: Kevin-Prince Boateng (li.) und Dortmunds Mats Hummels. (Quelle: imago)

Der 23. Bundesliga-Spieltag steht ganz im Zeichen des 146. Revierderbys zwischen Borussia Dortmund dem FC Schalke 04 (ab 15.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de). Abgesehen davon, dass für die Fans beider Lager dieses Duell stets das wichtigste Spiel des Jahres ist, steht für beide Klubs viel auf dem Spiel. Umso bitterer ist es, dass möglicherweise bis zu 16 Profis nicht mitwirken können.

Beim FC Schalke 04 stehen gleich neun Spieler nicht zur Verfügung. Besonders hart ist der Ausfall der beiden Torhüter Ralf Fährmann (Kreuzband-Zerrung) und Fabian Giefer (Adduktorenzerrung). Somit wird für den 19-Jährigen Timon Wellenreuther bereits in seinem fünften Bundesligaspiel der Traum vom ersten Derby wahr.

Jede Menge Langzeitverletzte

Außerdem fehlen den Königsblauen definitiv Julian Draxler (Sehnenriss), Jefferson Farfan (Knorpelschaden), Sead Kolasinac (Kreuzbandriss), Joel Matip (Muskelfaserriss) Chinedu Obasi (Operation am Schienbein), Jan Kirchhoff (Achillessehnenprobleme) und Leon Goretzka (Trainingsrückstand nach Muskelbündelriss).

Nicht ganz so schlimm liest sich die Liste der Ausfälle beim BVB. Lediglich bei Lukasz Pizczek (Syndesmose-Teilriss), Kevin Großkreutz (Muskelbündelriss) und Erik Durm (krank), steht fest, dass sie nicht spielen können. Immerhin dürfen die ebenfalls erkrankten Neven Subotic, Kevin Kampl und Sokratis noch auf eine Blitzheilung hoffen. Wobei es bei Sokratis nach eigener Auskunft schlecht aussieht.

Klopp ist dennoch zuversichtlich

"Wir müssen das ein oder andere personelle Problem lösen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass wir eine gute Mannschaft auf den Platz bringen werden", sagte BVB-Coach Jürgen Klopp angesichts der dünnen Personaldecke. Immerhin zeichnet sich ab, dass zumindest der ebenfalls erkrankte Shinji Kagawa, rechtzeitig fit werden könnte.

Anders als in den vergangenen Jahren geht der BVB dieses Mal nicht als Favorit in die Partie. Der Vierte aus Gelsenkirchen liegt üppige zehn Punkte vor dem Tabellen-12. aus Dortmund. Diese Ausgangslage spornt allerdings Pierre-Emerick Aubameyang zusätzlich an. "Wir können unseren Fans, die in der miserablen Hinrunde immer hinter uns standen, etwas zurückgeben", sagte der BVB-Torjäger der "Sport Bild".

Bei einem BVB-Sieg wäre Europa wieder in Sichtweite

Mit einem Erfolg könnte der BVB den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern und den Rückstand auf die Schalker auf sieben Zähler verringern. Vor allem aber dürfte man in diesem Fall am Borsigplatz plötzlich wieder von einem Europapokalplatz träumen. Den Schalkern indes droht bei einer Niederlage der zwischenzeitliche Verlust eines Champions League-Platzes.

Für Roberto Di Matteo wird es übrigens sein erstes Revierderby sein. "Natürlich wird es ein Spiel, das von den Emotionen geprägt sein wird. Es wird ein Aufeinandertreffen voller Leidenschaft", freut sich der Schalker Coach auf dieses besondere Spiel. Er wird dann auch auf den zuletzt gesperrten Klaas-Jan Huntelaar zurückgreifen können. Di Matteo: "Er ist für unsere Offensive von entscheidender Bedeutung."

Huntelaar kehrt zurück

Damit haben die Königsblauen einen wichtigen Trumpf in ihren Reihen. Überhaupt machten sie in der Vergangenheit meist eine gute Figur im ehemaligen Westfalenstadion. Nur zwei Mal in den zurückliegenden 16 Jahren verließen die Knappen als Verlierer den Platz. Auch das Duell in der Hinrunde entschieden sie mit 2:1 für sich. Beim vorletzten BVB-Sieg (3:0) vor heimischer Kulisse hießen die Siegtorschützen Alfred Nijhus, Thomas Häßler und Andreas Möller.

Außerhalb des Platzes müssen die Fans beider Seiten wie zuletzt üblich wieder mit Einschränkungen rechnen. Die Polizei hält an ihrem Konzept zur strikten Trennung beider Fan-Gruppen fest - sowohl bei der An- und Abreise als auch im Stadion. Zwischen dem Schalke-Block und den Heimfans bleiben mehr als 1000 Plätze frei. Zudem gehört der Ausschluss von rund 90 Gewalttätern zu den Maßnahmen.

Fans stehen unter Beobachtung

Weil die beiden zurückliegenden Derbys ohne Krawalle verliefen, wurden die Auflagen verringert. Die Fans stehen aber weiter unter Beobachtung: Kommt es erneut zu Ausschreitungen, könnten die Vereine ihre Drohung wahr machen. Dann würden die Nachbar-Duelle künftig jeweils ohne Gäste-Anhänger stattfinden.

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