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S04-Trainer Di Matteo: "Wir müssen grundsätzlich etwas ändern"

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Desolater Auftritt im Revierderby  

Di Matteo: "Wir müssen grundsätzlich etwas ändern"

01.03.2015, 08:22 Uhr | t-online.de, sid

S04-Trainer Di Matteo: "Wir müssen grundsätzlich etwas ändern". Schalke-Coach Roberto Di Matteo ist mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. (Quelle: imago/Team2)

Schalke-Coach Roberto Di Matteo ist mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. (Quelle: imago/Team2)

Beim FC Schalke ist der Frust nach der höchsten Niederlage unter Trainer Roberto Di Matteo mit ungewohnt wackliger Abwehr und nicht einer einzigen Torchance groß. Der S04-Coach stellte nach dem desolaten 0:3 (0:0) gegen den BVB im Revierderby sogar seine Mauer-Taktik infrage: "Wir müssen sehen, ob wir nicht grundsätzlich etwas ändern müssen."

Schalkes Sportvorstand Horst Heldt sprach nach der Partie gar von einem "sehr schlimmen Auftritt" und "kollektivem Versagen - es war ein Wunder, dass es so lange 0:0 stand". Keine Frage, "das war anders geplant", schimpfte auch Di Matteo. "Wir müssen uns als erstes bei unseren Fans entschuldigen für die schlechte Mannschaftsleistung".

Di Matteo: "Ball war viel zu schnell weg"

In den ersten zehn Minuten habe das Team zwar gute Ansätze gezeigt, "danach aber hatten wir kaum noch Kontrolle über das Spiel", ergänzte der Schweizer. "Wenn wir den Ball erobert haben, war er viel zu schnell wieder weg. So haben wir dem Gegner die Initiative überlassen und am Ende verdient verloren."

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Fuchs zeigt Verständnis für Pfiffe der Fans

Nach dem Abpfiff wurde die gesamte Mannschaft von Königsblau von ihren Fans ob der desolaten Vorstellung ohne Gegenwehr wüst beschimpft. Schalke-Verteidiger Christian Fuchs zeigte Verständnis für den Unmut der Anhänger: "Wenn man sieht, was wir in den 90 Minuten abgeliefert haben, ist es absolut verständlich, dass die Fans uns ausgepfiffen haben", sagte der österreichische Nationalspieler nach dem Spiel.

"Wir sind von Beginn an nicht in die Zweikämpfe gekommen und haben nicht in unser Spiel gefunden".

Höwedes: "So ein Auftritt ist nicht zu entschuldigen"

Weltmeister Benedikt Höwedes fand sogar noch deutlichere Worte: "In der ersten Halbzeit ist es uns überhaupt nicht gelungen, die Dortmunder Angriffe zu unterbinden. Da hatte Dortmund eine Vielzahl an Torchancen und hätte klar in Führung gehen müssen. Wir hatten in dieser Phase einfach eine Menge Glück."

In der zweiten Hälfte sei das Team dann etwas geordneter ins Spiel gekommen, so Höwedes weiter. "Der BVB hatte nicht mehr die klaren Aktionen. Wir haben die Dortmunder dann leider selbst in Führung gebracht, in dem wir den Ball unglücklich abgefälscht haben. Jeder weiß, was das Revierderby für die Fans beider Lager bedeutet. Dass wir so einen schwachen Auftritt gezeigt haben, ist nicht zu entschuldigen."

Durch den Erfolg im 146. Ruhrpott-Klassiker ging der BVB mit 31:30 Derbysiegen in Führung. Zudem landeten die Schwarz-Gelben durch den 3:0-Erfolg den höchsten Derbysieg seit 1998. Für die Königsblauen war es außerdem die 400. Auswärtsniederlage in der Bundesliga.

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