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Maldonado kracht in Reifenstapel  

Vettel macht mit Ferrari Boden auf Mercedes gut

01.03.2015, 19:04 Uhr | dpa, sid

Vettel macht mit Ferrari Boden auf Mercedes gut. Sebastian Vettel tastet sich im Ferrari an Mercedes heran. (Quelle: imago/Laci Perenyi)

Sebastian Vettel tastet sich im Ferrari an Mercedes heran. (Quelle: Laci Perenyi/imago)

Sebastian Vettel hat bei den abschließenden Testfahrten auf dem Circuit de Catalunya aufsteigende Form gezeigt. Der neue Ferrari-Star fuhr in 1:23,469 Minuten auf Platz zwei und konzentrierte sich dabei vor allem auf aerodynamische und Set-up-Tests.

"Sebastian ist super professionell, super konzentriert und verbeißt sich wirklich in jedes Detail - sehr beeindruckend", schwärmte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene über den viermaligen Weltmeister. Das Saisonziel von zwei Siegen sei zwar ambitioniert aber eine kontinuierliche Verbesserung sei zu erkennen.

Ferrari soll mit Vettel etwa eine Sekunde auf Mercedes gut gemacht haben. Grundsätzlich ist es aber schwierig, die Zeiten der Fahrer zu vergleichen, weil verschiedene Reifenmischungen verwendet wurden und zudem unklar ist, mit wie viel Benzin im Tank die Teams fuhren. Eines steht jedoch fest: Nico Rosberg und Lewis Hamilton sind weiter unantastbar.

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Ferrari und Williams auf Mercedes-Jagd

Geht es nach den Tests dürfte die Scuderia sich auf jeden Fall Hoffnungen auf die Plätze hinter Mercedes machen. Direkter Konkurrent führ Vettel könnte Williams-Pilot Valtteri Bottas werden, der die Tagesbestzeit im Test (1:23,063 Minuten) lieferte. Rosberg beteiligte sich zwar nicht an der Zeitenjagd, beeindruckte aber mit seiner Konstanz in den Rennsimulationen auf extrem hohem Niveau.

Schwierigkeiten gab es hingegen erneut bei McLaren mit seinem neuen Motorenpartner Honda. In den Vorwochen hatten die Fahrer mit diversen technischen Problemen zu kämpfen. Nach dem Unfall von Fernando Alonso am vergangenen Sonntag wurde Jenson Button diesmal von einem Sensorenausfall gebremst. So konnte der Brite letztlich nur 30 Runden drehen.

Unfall in Kurve vier

Lotus-Pilot Pastor Maldonado hatte derweil Glück im Unglück. Der 29-Jährige krachte in Kurve vier in einen Reifenstapel, überstand den Unfall aber unverletzt und konnte ohne Hilfe den Wagen verlassen.

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