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VfB Stuttgart steckt in der Krise: Muss Huub Stevens nun gehen?

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Spielbericht  

Stuttgart kann auch gegen die Hertha nicht gewinnen

07.03.2015, 11:26 Uhr | dpa, t-online.de, sid

VfB Stuttgart steckt in der Krise: Muss Huub Stevens nun gehen?. Timo Werner und der VfB Stuttgart schlittern immer tiefer in die Krise. (Quelle: dpa)

Timo Werner und der VfB Stuttgart schlittern immer tiefer in die Krise. (Quelle: dpa)

War es das für Huub Stevens als Coach des VfB Stuttgart? Die Schwaben kamen zum Auftakt des 24. Spieltags der Bundesliga nicht über ein 0:0 gegen Hertha BSC hinaus und sind weiter Tabellenletzter. In den Medien war in den letzten Tagen für so einen Fall über eine Ablösung Stevens' spekuliert worden.

Nach Unentschieden 
Stevens angefressen: "Situation immer schwieriger"

Die Schwaben kamen nicht über ein 0:0 gegen Hertha BSC hinaus und sind Tabellenletzter. Video

Der VfB ist mittlerweile seit acht Spielen ohne Sieg. Den letzten Dreier gab es am 16. Dezember des letzten Jahres beim 1:0 in Hamburg. Der bisher einzige Heimsieg datiert sogar vom 27. September. Damals gab es ein 1:0 gegen Hannover 96.

Dutt weicht aus

"Unsere Jungs haben das richtig gut gemacht. Es ist schade, dass wir nach so einem beherzten Auftritt nur mit einem Punkt dastehen. Hertha stand fast nur im eigenen Strafraum, und wir sind da leider nicht durchgekommen. Bei uns gibt es keine Trainerdiskussion. Ich werde mich wie immer mit Huub am Samstag zusammensetzen und über das Spiel sprechen", erklärte VfB-Sportdirektor Robin Dutt nach der Partie. Auf einer Skala von eins bis zehn gab er dem Team für seine Engagement "eine 9,9".

Ein glasklares Bekenntnis zum Trainer wollte er aber auch nicht geben. "Zu Spekulationen kann ich nur die gleiche Antwort geben wie vor drei Wochen, zwei Wochen und einer Woche", antwortete Dutt ausweichend auf die Frage nach der Zukunft von Stevens.

Hertha riskiert offensiv nicht genug

Stuttgart war vor den 45.000 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena zwar engagiert, aber unterm Strich, wie so oft, offensiv zu limitiert. Aus durchaus vorhandenen Drangphasen schlug die Elf von Stevens, der Ende November auf Armin Veh gefolgt war, deshalb nicht das nötige Kapital. Hertha dagegen hielt lange an seinem Defensivkonzept fest und riskierte offensiv nicht genug.

Die Schwaben begannen das Schlüsselduell leidenschaftlich, aber gleich auch etwas übereifrig. Manch gut gemeinter Offensivansatz fiel diesem unkontrollierten Bemühen zum Opfer. Die Berliner setzten aus ihrer verhaltenen Grundordnung mit schnellen Gegenstößen auf die Beweglichkeit ihrer einzigen Spitze Salomon Kalou.

Partie wird zum Geduldsspiel

Bei Stuttgart suchte vor allem Alexandru Maxim die Verantwortung für das Angriffsspiel, doch auch der Rumäne vermochte sich zunächst nicht entscheidend durchsetzen. Der Begegnung des schwächsten Heimteams gegen die schwächste Auswärtsmannschaft wurde so zu einem Geduldsspiel, in dem VfB-Flügelstürmer Timo Werner (14.) die erste große Möglichkeit ausließ.

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Der Interimstrainer hätte sich in der Schlussphase den Lucky Punch gewünscht. Video

Stevens, der den fünfmaligen Meister im Vorjahr noch vor dem Sturz in die 2. Liga bewahrt hatte, ersetzte den gesperrten Martin Harnik durch den Kroaten Filip Kostic, dem aber auch zumeist die zündende Idee fehlte.

Stocker mit der besten Gelegenheit

Stevens' Elf band die Mannschaft von Pal Dardai mit zunehmender Spielzeit verstärkt in der eigener Hälfte. Die Berliner verhinderten aber gerade noch einen Kopfball von Daniel Ginczek (24.), der womöglich die Führung bedeutet hätte. In der 38. Minute wäre Herthas Marvin Plattenhardt bei einer riskanten Abwehraktion beinahe ein Eigentor unterlaufen.

Die eigenen Unzulänglichkeiten brachten die Stuttgarter andererseits auch immer wieder einmal in Bedrängnis. Bei einem der seltenen Hertha-Konter besaß der Schweizer Valentin Stocker (26.) die bis dahin beste Gelegenheit.

Schulz sieht Geld-Rot

Im zweiten Abschnitt nahm die Hektik zu. Viele Zweikämpfe und Fouls unterbrachen den Spielfluss, auch wenn der VfB weiterhin optische Vorteile hatte und Ginczek (65.) eine Großchance vergab. Auf der Gegenseite ließ der eingewechselte Nico Schulz (78.), der in der siebten (!) Minute der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte sah, eine dicke Möglichkeit aus.

Maxim und der einsatzstarke Geoffroy Serey Dié waren die auffälligsten Stuttgarter. Bei der Hertha überzeugten Torwart Thomas Kraft, der in der Schlussphase wegen einer Gehirnerschütterung noch durch Sascha Burchert ersetzt werden musste, und mit Abstrichen Kapitän Fabian Lustenberger.

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