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Gladbach verspielt Zwei-Tore-Vorsprung

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Spielbericht  

Gladbach verspielt Zwei-Tore-Vorsprung

07.03.2015, 20:25 Uhr

Gladbach verspielt Zwei-Tore-Vorsprung. Der Mainzer Joo-Ho Park (li.) verliert den Zweikampf gegen Gladbachs Ibrahima Traore. (Quelle: dpa)

Der Mainzer Joo-Ho Park (li.) verliert den Zweikampf gegen Gladbachs Ibrahima Traore. (Quelle: dpa)

Herber Dämpfer im Kampf um die Champions-League-Teilnahme: Borussia Mönchengladbach ist nicht über ein 2:2 (1:0) beim abstiegsbedrohten FSV Mainz 05 hinaus gekommen. Dabei hatten die Fohlen bis 17 Minuten vor Schluss bei den Rheinhessen mit zwei Treffern vorne gelegen.

Die seit vier Spielen ungeschlagene Borussia bleibt mit 41 Punkten dennoch Tabellendritter. Der FSV (26 Zähler) verpasste seinen 100. Erstligasieg und liegt auf dem zwölften Rang. Das Duell der Schweizer Trainer Martin Schmidt gegen sein Vorbild Lucien Favre blieb ohne Sieger. Raffael (27. und 67.) brachte Gladbach scheinbar auf die Siegerstraße. Johannes Geis (73.) und Shinji Okazaki (77.) trafen aber noch für Mainz.

Raffael beendet seine Durststrecke

Die 34.000 Zuschauer in der ausverkauften Mainzer Arena sahen eine Anfangsphase ohne nennenswerte Höhepunkte. Die Gladbacher, bei denen Alvaro Dominguez fehlte, kontrollierten weitgehend das Geschehen. Die Gastgeber hielten mit viel Leidenschaft dagegen. Erst in der 21. Minute versprühte Gladbachs Außenverteidiger Oscar Wendt so etwas wie Torgefahr. Der Schuss des Schweden war aber keine echte Prüfung für FSV-Torwart Loris Karius.

Nach 25 Minuten hatte FSV-Coach Schmidt genug gesehen und schickte seine Reservisten zum Aufwärmen. Der Wink mit dem Zaunpfahl brachte aber nichts - ganz im Gegenteil: Nach Vorarbeit von Ibrahima Traore erzielte Raffael per Kopf sein viertes Saisontor. Damit beendete der Brasilianer seine Durststrecke von sechs Partien ohne Treffer.

Okazaki rettet Mainz das Remis

Nur drei Minuten später waren die Mainzer dem Ausgleich sehr nahe, der Japaner Shinji Okazaki traf nach einem Freistoß per Kopf die Latte. Auf der Gegenseite hätte Max Kruse kurz darauf die Führung ausbauen können (34.). Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gastgeber die Schlagzahl, die abgeklärten und defensivstarken Gladbacher blieben aber trotz des Mainzer Drucks weitgehend Herr der Lage. Nur ihre Konter spielten die Gäste zunächst nicht konsequent zu Ende.

In der 62. Minute wollten die Mainzer nach einem Zweikampf zwischen Pablo de Blasis und Borussen-Keeper Yann Sommer einen Foulelfmeter, die Pfeife von Schiedsrichter Marco Fritz blieb aber stumm. Fünf Minuten später schlug Raffael auf der Gegenseite erneut zu. Geis machte das Spiel mit seinem fulminanten Freistoßtor wieder spannend, eine Minute später traf Gladbachs Kruse nur den Pfosten. Dann schlug Okazaki zu. In der turbulenten Schlussphase hätten die Mainzer sogar fast noch den Siegtreffer gegen wankende Gladbacher erzielt.

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