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Doping: Paul Breitner attestiert dem Fußball "verlogene Mentalität"

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Doping-Diskussion  

Breitner beklagt "verlogene Mentalität" im Fußball

05.03.2015, 17:56 Uhr | sid

Doping: Paul Breitner attestiert dem Fußball "verlogene Mentalität".  (Quelle: imago/ActionPictures)

Paul Breitner behauptet schon seit Jahrzehnten, "dass im Fußball gedopt wird". (Quelle: ActionPictures/imago)

Paul Breitner attestiert dem Fußball im Zuge der jüngsten Doping-Enthüllungen eine "seit Jahren gelebte verlogene Mentalität". "Ich habe als Aktiver und auch nach meiner Karriere immer gesagt, dass im Fußball gedopt wird", sagte der Weltmeister von 1974 in der Münchner "tz".

Nach seiner Ansicht gibt es eine einfache Erklärung dafür, dass es in seinem Sport in der Vergangenheit nur vereinzelte Doping-Skandale gab: "Fußball ist eine heilige Kuh, die nicht angekratzt werden darf."

Er freue sich deshalb derzeit angesichts der Berichte über angebliches Doping bei den Profiklubs VfB Stuttgart und SC Freiburg in den 1970er- und 1980er-Jahren, dass endlich rauskomme, dass auch im Westen gedopt wurde. "Zu meiner aktiven Zeit hat man mit erhobenem Finger in den Osten gezeigt und gesagt: Die sind voll wie eine Haubitze. Und wir nicht? Pustekuchen!", erklärte der heute 63-Jährige. Für ihn steht fest: "Wir sollten zu dieser Dopingvergangenheit stehen und fertig. Heute sind wir dopingfrei, das können wir sagen."

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Glauben Sie, dass in der Fußball-Bundesliga gedopt wird?

Selbst nie gedopt

Er selbst habe Doping "nie probiert", erklärte Breitner. Das habe ihm seine gute Erziehung verboten, und auch Angebote will Breitner nicht erhalten haben: "In meiner Sturm-und-Drang-Phase wäre ich demjenigen an die Gurgel gesprungen."

Dass im Zuge der Berichterstattung über den verdächtigen Mediziner Prof. Dr. Armin Klümper auch sein Name genannt wird, ärgere ihn. Er sei nur einmal bei Klümper gewesen. "Aber nicht, weil er ein Doping-Papst war", sondern weil Klümper ihm nach einer Meniskusverletzung als Spezialist empfohlen worden sei.

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