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Niersbach-Bezüge: FIFA-Kontrolleur attackiert DFB

06.03.2015, 20:04 Uhr | dpa

Fußball - Niersbach-Bezüge: FIFA-Kontrolleur attackiert DFB. Die Bezüge von Wolfgang Niersbach hält der DFB verschlossen.

Die Bezüge von Wolfgang Niersbach hält der DFB verschlossen. Foto: Malte Christians. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Der Chef der FIFA-Compliance-Kommission, Domenico Scala, hat den Deutschen Fußball-Bund für seinen Umgang mit der Vergütungsregelung für Präsident Wolfgang Niersbach scharf attackiert.

"Man hätte ohne Not die frühzeitig zugesprochene Rente offenlegen können. So hat man die Öffentlichkeit getäuscht", sagte Scala der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Niersbach erhält eine DFB-Betriebsrente aus seiner Zeit als Generalsekretär. Sein Vorgänger Theo Zwanziger hat Zweifel an der Rechtmäßigkeit und lässt die Regelung von der FIFA-Ethikkommission prüfen. Dieses Vorgehen hatte der DFB kürzlich als "lächerlich" bezeichnet.

Auf die Vorwürfe von Scala reagierte der DFB mit deutlichen Worten: "Es ist schon sehr befremdlich, dass sich hier jemand in dieser populistischen Art und Weise äußert, der den Sachverhalt offenbar gar nicht kennt. Den absurden Vorwurf der Täuschung weisen wir auf das Schärfste zurück, schließlich hat der DFB die Regelung bereits im Februar 2012 noch vor der Wahl des Präsidenten öffentlich gemacht und seitdem immer wieder dargelegt", sagte DFB-Mediendirektor Ralf Köttker.

Scala sprach sich in der "FAZ" für eine Offenlegung aller Funktionärsbezüge aus. "Der DFB hat da seine eigene Politik. Wenn er die Bezüge aus verbandspolitischen Gründen nicht offen legen will, dann ist das eben so. Fakt ist: In diesem Fall mangelt es an Transparenz. Man kann sie nicht nur bei anderen einfordern." Auch die von Scala kontrollierte FIFA verschweigt zum Beispiel beharrlich das Gehalt von Präsident Joseph Blatter.

Scala kritisierte zudem, dass die Position des DFB-Chefs ein Ehrenamt ist. "Dass Personen mit einer solchen Machtposition nur mit einer Aufwandsentschädigung vergütet werden, halte ich für falsch. Damit ist immer auch ein Risiko der Bestechlichkeit verbunden", sagte er.

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