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Triathlon: Starkes WM-Serien-Debüt von Triathletin Lindemann

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Triathlon  

Starkes WM-Serien-Debüt von Triathletin Lindemann

08.03.2015, 09:44 Uhr | dpa

Triathlon: Starkes WM-Serien-Debüt von Triathletin Lindemann. Laura Lindemann war mit sich zufrieden.

Laura Lindemann war mit sich zufrieden. Foto: Delly Carr/ ITU Media. (Quelle: dpa)

Abu Dhabi (dpa) - Für große Freude fehlte Laura Lindemann im Ziel erst einmal die Kraft. "Es ist alles ganz gut gelaufen. Aber es war auch wirklich hart", gestand die Senkrechtstarterin des deutschen Triathlons nach ihrem beeindruckenden Debüt in der World Triathlon Series in Abu Dhabi.

Mit Platz 13 übertraf die Junioren-Weltmeisterin des vergangenen Jahres im ersten WM-Rennen der Saison alle Erwartungen und zeigte, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen sein wird. "Ich bin total happy", brachte die Potsdamerin dann doch noch hervor, als die erste Erschöpfung nach dem Rennen über die Sprint-Distanz von 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen verschwunden war. Großes Lob gab es auch von Cheftrainer Ralf Ebli. "Das Debüt als 13. ist sensationell."

Dabei war sich die 18-Jährige vor ihrem ersten großen Wettkampf bei den Profis überhaupt nicht sicher, ob ihre Nominierung die richtige Entscheidung war. Die zahlreichen Glückwünsche ihrer Freunde wiegelte sie erst einmal ab. "Ich freu mich auch, aber ich bin doch auch ein wenig unsicher ob meiner Form", sagte sie vor dem Rennen.

Doch die Zweifel der Schwimmspezialistin waren unbegründet, schon in Abu Dhabi ließ sie viele namhafte Konkurrentinnen hinter sich und kam nach Rebecca Robisch (11.) und Hanna Philippin (12.) als drittbeste Deutsche ins Ziel.

Dafür musste sich Lindemann ganz schön quälen. Anders als bei den Juniorinnen-Wettkämpfen führte ihre Schwimmstärke nicht dazu, dass sie mit der Führungsgruppe aus dem Wasser stieg. "Dadurch wurde das Radfahren ebenfalls sehr hart. Härter als ich es mir vorgestellt habe, muss ich gestehen. Da fehlt mir doch noch ein wenig an Training", gab sie zu. Beim Laufen kam dann auch noch Seitenstechen dazu, das die gebürtige Berlinerin aber ebenfalls wegsteckte.

Nicht ganz so optimal lief es für Deutschlands Spitzen-Triathletin Anne Haug, die sich beim Sieg der amerikanischen Weltmeisterin Gwen Jorgensen mit Platz 16 zufrieden geben musste. "Ein halbes Jahr Pause kann ich nicht wegzaubern", sagte Haug, die lange wegen einer Hüftverletzung ausgefallen war. Sophia Saller wurde 33.

Die Männer konnten die Erwartungen dagegen nicht erfüllen. Beim Triumph des Spaniers Mario Mola kam Justus Nieschlag als bester Deutscher auf Rang 21 ins Ziel. Franz Löschke wurde 29. Gregor Buchholz hatte wegen einer Gehirnerschütterung passen müssen.

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