Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Olympia 2024: Hamburg bei Zustimmung vor Berlin - Keine Entscheidung

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Sportpolitik  

Hamburg bei Olympia-Zustimmung vorn - Keine Entscheidung

10.03.2015, 17:13 Uhr | dpa

Olympia 2024: Hamburg bei Zustimmung vor Berlin - Keine Entscheidung. Hamburg soll bei der Olympia-Zustimmung seiner Bürger vor Berlin liegen.

Hamburg soll bei der Olympia-Zustimmung seiner Bürger vor Berlin liegen. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Neu-Isenburg (dpa) - Für Hamburgs Fußball-Idol Uwe Seeler ist das Rennen um den deutschen Kandidaten für Olympia 2024 schon entschieden. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sieht trotz der breiteren Zustimmung in der Elbestadt noch keine Vorentscheidung gegen den Mitbewerber Berlin gefallen.

Beim Stimmungstest in Sachen Olympia hat Hamburg laut einer Forsa-Umfrage mit 64 Prozent zwar die Nase vor der Hauptstadt (55 Prozent) deutlich vorn, doch mehr als ein kleiner Bonus ist dies in den Augen von DOSB-Präsident Alfons Hörmann nicht.

"Rein faktisch ist es von den Quoten eindeutig. Für uns geht es aber darum, wie gewichtet man den Vorsprung. Hamburg hat das bessere Votum, doch Berlin hat sich erkennbar auf den Weg gemacht. Das Ergebnis lässt eine Entscheidung für beide Städte zu", kommentierte der DOSB-Boss die Werte an Elbe und Spree.

Viel wichtiger war ihm die generelle Olympia-Zustimmung, die in beiden Städten sehr hoch ausfällt. "Heute ist ein guter Tag für den deutschen Sport. 81 Prozent der Berliner und 82 Prozent der Hamburger begrüßen Olympische Spiele in Deutschland. Das sind Werte, die man sich schöner kaum wünschen kann. Die Frage, ob eine Olympia-Bewerbung Sinn macht, ist damit klar bejaht", erklärte Hörmann.

Der DOSB stehe nun vor einer schwierigen Entscheidung. Am kommenden Sonntag trifft sich das Präsidium mit den Spitzensportverbänden, einen Tag später stehen Gespräche mit Vertretern der Zivilgesellschaft an. Wegen Befangenheit wird Gudrun Doll-Tepper, die zugleich Vizepräsidentin des Landessportbundes Berlin ist, nicht an diesen Sitzungen teilnehmen.

Für diesen Entscheidungsprozess wurde vom DOSB-Präsidium ein Katalog mit fünf gleichberechtigten Kriterien erarbeitet. Diese sind: Vision & Olympisches Erbe, Gesamtkonzept der Spiele, Olympisches Dorf, Sportstätten und Umwelt & Nachhaltigkeit. Die Bewerber werden ihre Konzepte sowohl am Sonntag als auch am Montag jeweils 15 Minuten lang präsentieren. Am Abend des 16. März gibt die DOSB-Führung dann ihre mit Spannung erwartete Empfehlung für einen Bewerber ab. Am 21. März erfolgt auf der DOSB-Vollversammlung in der Frankfurter Paulskirche die Kür.

Für Seeler ist die Sache schon jetzt klar. "Dann ist das ja an und für sich schon entschieden. Hamburg ist prädestiniert für Olympia und bereit, die Spiele durchzuführen. Ich bin da sehr positiv gestimmt", sagte "Uns Uwe".

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz gab sich ebenfalls zuversichtlich. "Die heute vorgelegten Zahlen sind ein Schritt hin zu einer deutschen Olympia-Bewerbung. Sie sind auch ein großes Kompliment für alle, die den Traum von Spielen an Alster und Elbe wahr machen wollen und dafür hart arbeiten", sagte der SPD-Politiker.

Doch auch in der Hauptstadt, die mit der Bewerbung für Olympia 2000 krachend gescheitert war, glaubt man weiter an seine Chance. "Das Rennen ist noch nicht entschieden. Die Umfrage ist nur ein Teil des Entscheidungsprozesses", sagte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller. "Wir werden auch auf den letzten Metern alles geben. Wir werden zeigen, dass Berlin die Spiele will und kann", kündigte Berlins Sportsenator Frank Henkel einen heißen Endspurt an.

Die Hoffnung ist nicht unbegründet, denn seit September 2014 wuchs in beiden Städten die Olympia-Zustimmung deutlich. Auf die Frage zu den Olympia-Plänen hatten sich vor einem halben Jahr 53 Prozent der Hamburger und 48 Prozent der Berliner für eine Bewerbung ausgesprochen. Gleichzeitig sank in diesem Zeitraum in beiden Metropolen die Zahl der Menschen, die das Projekt ablehnen: in Hamburg von 44 auf 32 Prozent, in Berlin von 49 auf 39 Prozent.

"Wir freuen uns über die riesige Zustimmung zu Olympischen und Paralympischen Spielen und vor allem auch darüber, dass es in beiden Städten Zuwächse bei der konkreten Bewerberfrage gab. Wir haben vor Ort gespürt, dass sich das Meinungsklima positiv entwickelt hat", sagte Hörmann.

Bevor der DOSB und die deutsche Bewerberstadt am 15. September ihre offizielle Kandidatur für die Ausrichtung der XXXIII. Olympischen Spiele beim Internationalen Olympischen Komitee einreichen, wird es in der nominierten Stadt noch einen Bürgerentscheid geben. In Berlin würde dieser am 13. September stattfinden, in Hamburg ist der Termin noch offen. Im Sommer 2017 wählt die IOC-Session in Lima den Gastgeber der Spiele 2024.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Historischer Panzer fährt nach 70 Jahren wieder

Mit großer Not startet der 520-PS-starke Motor zu neuem Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal