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Hoffenheim hat wenig Mühe gegen harmlosen HSV

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Spielbericht  

Hoffenheim hat wenig Mühe gegen harmlosen HSV

14.03.2015, 17:36 Uhr | dpa

Hoffenheim hat wenig Mühe gegen harmlosen HSV. Hamburgs Ivica Olic (li.) kommt gegen Hoffenheims Tobias Strobl nicht an den Ball. (Quelle: dpa)

Hamburgs Ivica Olic (li.) kommt gegen Hoffenheims Tobias Strobl nicht an den Ball. (Quelle: dpa)

Nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie steckt der Hamburger SV weiter mittendrin im Abstiegskampf der Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Josef Zinnbauer konnte ihre Auswärtsschwäche nicht ablegen und kassierte bei 1899 Hoffenheim eine 0:3 (0:1)-Niederlage. Vor 30.150 Zuschauern in der ausverkauften Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena trafen Eugen Polanski (22. Minute/Foulelfmeter/81.) sowie Sebastian Rudy (87.) für die Kraichgauer, die wieder auf die Europa-League-Plätze schauen dürfen.

Vor dem ersten Tor des polnischen Mittelfeldspielers hatte HSV-Schlussmann Jaroslav Drobny die Rote Karte wegen einer Notbremse an Sven Schipplock gesehen. Ex-Nationalkeeper René Adler kam somit zu einem Comeback im HSV-Tor. Zusammen mit Hertha BSC bliebt der HSV mit nur neun Punkten aus 13 Begegnungen das schwächste Team auf fremdem Platz. Und fünf Spiele ohne Dreier gab es unter Zinnbauer noch nie beim "Dino" der Liga.

Van der Vaart muss auf die Bank

Der HSV-Coach setzte Rafael van der Vaart auf die Bank, wo erstmals nach seiner schweren Schulterverletzung zunächst auch Lewis Holtby Platz nahm. Für den erkrankten Johan Djourou und den gesperrten Nicolai Müller durften Matthias Ostrzolek und Ivo Ilicevic von Beginn an ran.

Bei den Hoffenheimern erhielt Schipplock als Sturmspitze den Vorzug vor dem formschwachen Adam Szalai. Nach knapp 20 Minuten ging es erstmals heiß her in einer mitunter nickligen Partie, vor der Gisdol wegen der Hamburger Härte so seine "Befürchtungen" hatte. Nach einer regelwidrigen Rettungsaktion im Strafraum gegen Schipplock sah Drobny Rot. Da half es ihm auch nichts, dass er Schiedsrichter Günter Perl die Stollenabdrücke Schipplocks zeigte, der ihn an den Rippen getroffen hatte.

HSV-Offensive erneut zu harmlos

So kam Adler zu einem unverhofften Kaltstart und seinem dritten Saisoneinsatz. Der Routinier hatte bei Polanskis Strafstoß sogar noch die Fingerspitzen dran - aber die Hoffenheimer drehten jubelnd ab.

Dass die Gäste zuvor in dieser Saison bereits 13 Mal ohne Tor geblieben waren, verdeutlichte ihre Spielweise: Stürmer Ivica Olic war ziemlich allein; nur sporadisch wagten sich die Hanseaten nach vorne. Mit der 14. trefferlosen Partie in dieser Spielzeit stellten sie bereits jetzt den eigenen Negativrekord aus der Spielzeit 1991/92 ein.

Hoffenheim macht erst spät den Sack zu

Glück hatte der Abstiegskandidat kurz vor der Pause: Nach einem Steilpass von Kapitän Andreas Beck war Roberto Firmino durch, schoss aber Adler an. Auch in der zweiten Halbzeit blieb Hoffenheim die dominierende Elf: gedankenschneller, zweikampfstärker und spielerisch mindestens eine halbe Klasse besser. Cleber vergab dann aber in der 62. Minute die Ausgleichschance, als er nach einer Ecke zum Kopfball hochstieg, aber der Ball noch bei Torwart Oliver Baumann landete.

Leichtfertig vergab die TSG noch Kontermöglichkeiten, wurde dafür aber nicht bestraft. Kurz nach der Einwechslung Holtbys (80.) beim HSV sorgte Polanski mit einem Flachschuss zum 2:0 für die Entscheidung. Rudy schraubte das Ergebnis kurz vor dem Schlusspfiff in die Höhe.

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