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Olympia 2024: Berlin ignoriert Stimmungsdefizite

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Sportpolitik  

Berlin ignoriert Stimmungsdefizite: Zuversicht dominiert

13.03.2015, 10:26 Uhr | dpa

Olympia 2024: Berlin ignoriert Stimmungsdefizite. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD, M) will die positive Stimmung hoch halten.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD, M) will die positive Stimmung hoch halten. Foto: Maurizio Gambarini. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die neun Prozent Rückstand auf Hamburg beim wichtigen Stimmungstest werden in Berlin ausgeblendet. Der Optimismus scheint grenzenlos, weil 55 Prozent Zustimmung bei der DOSB-Umfrage angesichts der bisher flauen Olympia-Stimmung schon über den Erwartungen lagen.

"Ob 55 Prozent oder 95 Prozent, das spielt keine Rolle. Jetzt müssen auch die anderen Kriterien ins Feld geführt werden", forderte Klaus Böger, der Präsident des Berliner Landessportbundes, vor der vorentscheidenden Empfehlung durch das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), die am Montag bekanntgegeben werden soll.

Nach zehn Kriterien werden die acht Präsidiumsmitglieder in Frankfurt/Main entscheiden. Berlin ist sich daher seiner Sache recht sicher. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller hofft, dass andere Vorzüge zugunsten der Hauptstadt den Ausschlag geben. Es gelte, "die Spitzenvertreter des deutschen Sports von den Qualitäten Berlins zu überzeugen." Müller setzt auf den Weltstadt-Faktor: Der eigentliche Wettbewerb laufe nicht zwischen Berlin und Hamburg, sondern wer im internationalen Vergleich die Nase vorn habe.

Die Vorteile der Spreemetropole sind dem DOSB nicht entgangen: Die wichtigsten Arenen - inklusive des Olympiastadions - sind schon da, die Hotelkapazitäten mehr als dreimal so hoch wie die der Hansestadt. Doch auch die leidigen Themen wie die Verschuldung der Stadt von 60 Milliarden Euro kann trotz des Slogans "arm aber sexy" niemand vom Tisch wischen. Diese Zahl euphorisiert die NOlympia-Aktivisten. Die momentan unberechenbaren Kosten einer Bewerbung sind eines ihrer wichtigsten Argumente gegen "neue Prestigeobjekte".

Den schlimmsten Imageverlust erlitt Berlin in den vergangenen Jahren aufgrund der Flughafenmisere. Der Airport sollte schon 2011 eröffnet werden, die Baukosten liegen derzeit bereits bei 5,4 Milliarden Euro, wobei die Planungen von 2,5 Milliarden ausgegangen waren.

Der nun für 2017 angekündigte Eröffnungstermin droht schon wieder in Gefahr zu geraten, obwohl der scheidende BER-Chef Hartmut Mehdorn gegenüber DOSB-Präsident Alfons Hörmann feste Zusagen machte. Hörmann bezeichnete die Eröffnung des Hauptstadtflughafens vor den Spielen "als wichtiges Thema". Schließlich soll das Olympische Dorf auf dem Gelände des bisherigen Flughafens Tegel errichtet werden.

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