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Lahm gibt Comeback  

Guardiola kann sich über optimale Voraussetzungen freuen

14.03.2015, 21:43 Uhr | t-online.de

Guardiola kann sich über optimale Voraussetzungen freuen. Kommen genau zur rechten Zeit ins Rollen: Philipp Lahm, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger (v.l.n.r.) (Quelle: imago/MIS)

Kommen genau zur rechten Zeit ins Rollen: Philipp Lahm, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger (v.l.n.r.) (Quelle: MIS/imago)

Der FC Bayern ist bereit für die entscheidende Saisonphase. Zu diesem Fazit dürfte nicht nur Pep Guardiola nach dem souveränen 4:0-Erfolg bei Werder Bremen gekommen sein. Wer gedacht hatte, dass die Münchner in Abwesenheit von Arjen Robben und Franck Ribéry an Durchschlagskraft einbüßen würden, wurde schnell eines Besseren belehrt. Und so konnte es sich der Coach leisten, Philipp Lahm zum Comeback zu verhelfen. Alles im Hinblick auf das wahre Ziel, den Champions-League-Titel.

Denn in der Bundesliga wird nichts mehr anbrennen. Der Vorsprung auf Verfolger Wolfsburg wird auch nach dem 25. Bundesliga-Spieltag mindestens elf Punkte betragen. Zwar dürfte die Meisterschaft den Bayern auch rechnerisch wieder einmal recht früh nicht mehr zu nehmen sein, doch den Fehler aus der Vorsaison wird Guardiola nicht mehr machen. Damals erklärte er die Liga im April für beendet, ein enormer Leistungsabfall war die Folge.

Guardiola ist stolz

In dieser Spielzeit gehen die Uhren anders. Die Münchner brennen, das hat das Bremen-Spiel gezeigt. Auch wenige Tage nach dem Spiel in der Königsklasse gegen Donezk, das zwar am Ende locker und leicht gewonnen wurde, aber aufgrund des Remis aus dem Hinspiel doch die Nerven strapazierte, offenbarten die Bayern keinerlei Leistungsabfall. Im Gegenteil.

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"Die Mannschaft hat stets die volle Konzentration gewahrt und es sehr, sehr gut gemacht. Es war nicht leicht nach dem Spiel gegen Donezk, sich wieder auf einen anderen Gegner einzustellen. Heute war so ein Tag, wo ich stolz war, Trainer dieser Mannschaft zu sein", sagte Guardiola.

Pause für Neuer

Selbst ohne Ribéry und Robben zeigte der FCB eine bärenstarke Leistung. "Wir verlieren Qualität im Eins gegen Eins. Wir haben keinen anderen Spieler mit dieser Qualität", beklagte Guardiola zwar vor der Partie bei Werder den Ausfall seiner Flügelzange, nur um wenig später mit der Mannschaft zu beweisen, dass es auch ganz formidabel ohne die beiden geht.

Wegen kleinerer Blessuren wurden die beiden Superstars geschont. Ebenso erhielt Manuel Neuer eine schöpferische Pause. Für ihn kam Pepe Reina zu seinem langersehnten Pflichtspieldebüt für den Rekordmeister. Auch Holger Badstuber, gerade erst von einer ewig langen Knieverletzung zurückgekehrt, wurde geschont. Für ihn durfte Medhi Benatia ran.

Jede Menge geistige Frische

All diese Personalrochaden folgen nur einem Gedanken: Wenn es in die heiße Saisonphase im DFB-Pokal und der Champions League geht, sollen möglichst alle Spieler so fit wie möglich sein, mit so viel Spielpraxis wie möglich und maximalem Selbstbewusstsein ausgestattet. Da spielt es Guardiola durchaus in die Karten, dass einige Spieler nach langer Verletzungspause gerade rechtzeitig wieder zurückkehren.

Diese Rückkehrer bringen eine zusätzliche mentale Frische mit, die in der Endphase einer langen Saison den großen Unterschied ausmachen kann. So wie zum Beispiel Lahm ("Ich hatte keinerlei Probleme mehr."), der nach viermonatiger Verletzungspause einen Kurzeinsatz feiern durfte. Guardiola führt ihn schnellstmöglich an die Mannschaft heran. Aber auch Badstuber zählt zu den Kandidaten, die darauf brennen, endlich wieder große Taten zeigen zu dürfen.

Fokus auf die Champions League

Neben den beiden steht auch der fast schon vergessene Thiago Alcantara vor seinem Comeback. Der Mittelfeldspieler, der wegen einer Knieverletzung seit fast einem Jahr pausieren muss, absolvierte am Donnerstag erstmals seit Oktober wieder Teile des Mannschaftstrainings. Auch Javi Martinez dürfte nach seinem Kreuzbandriss noch in dieser Spielzeit auf den Rasen zurückkehren.

Mit ihrem Ehrgeiz erhöhen sie gleichzeitig auch den Druck auf die arrivierten Stammkräfte, sodass kaum jemand einen Platz für sich beanspruchen kann. Optimale Voraussetzungen also, um am Ende in allen Wettbewerben ganz weit zu kommen. Der FC Bayern scheint gerüstet für die heiße Saisonphase.

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