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HSV: Zinnbauer froh über "Schneckentempo" im Abstiegskampf

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Nach Pleite bei 1899  

Zinnbauer froh über "Schneckentempo" im Abstiegskampf

14.03.2015, 22:12 Uhr | t-online.de

HSV: Zinnbauer froh über "Schneckentempo" im Abstiegskampf. Joe Zinnbauer hat mit dem HSV noch viel Arbeit vor sich.   (Quelle: imago/Michael Weber)

Joe Zinnbauer hat mit dem HSV noch viel Arbeit vor sich. (Quelle: Michael Weber/imago)

Aus Sinsheim berichtet Nico Herold

Der Hamburger SV kommt in der Bundesliga nicht vom Fleck. Nach der verdienten 0:3-Schlappe bei 1899 Hoffenheim rangieren die Hanseaten weiter nur knapp über einem Abstiegsplatz. Dass dies trotz nur zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen weiterhin der Fall ist, liegt jedoch mehr an der ebenso schwächelnden Konkurrenz im Tabellenkeller als am HSV selbst. Ein Umstand, der Coach Joe Zinnbauer aktuell ganz gut passt: "Wenn man unten drin hängt, freut man sich, wenn das Schneckentempo bleibt."

Auf dem Platz lieferte seine Truppe zuvor eine Blaupause der gesamten Saison. In der Offensive blieben Ivica Olic und Co. während der gesamten neunzig Minuten komplett harmlos. Lediglich eine Chance durch Zoltan Stieber konnten die Hamburger aus dem Spiel heraus kreieren. Die Offensivprobleme stimmten Zinnbauer auch nach der Begegnung noch nachdenklich: "Irgendwann musst du auch mal gucken, dass du ein Tor machst."

Olic hängt in der Luft

Genau das bleibt jedoch das Problem der Hanseaten. Mit lediglich 16 Treffern bleibt der Klub mit Abstand der harmloseste der Liga. Kein Stürmer wusste in der laufenden Saison bislang zu überzeugen. Weder Pierre-Michel Lasogga, noch Artjoms Rudnevs oder Rückkehrer Ivica Olic, der in der Hinserie für den VfL Wolfsburg noch traf wie er wollte. In Sinsheim hing der Kroate die gesamte Partie in der Luft, bekam keine Zuspiele und stellte die Defensive der TSG vor keine allzu schwierigen Aufgaben.

Wenn der HSV sich nicht immer auf die Konkurrenz verlassen möchte, sollte sich das zügig ändern. Außenverteidiger Dennis Diekmeier forderte daher in Richtung Offensivabteilung: "Wir müssen mal ein Tor machen, um Punkte zu holen."

Westermann fehlt gegen Berlin

Er selbst fand die Partie der Hamburger gar nicht schlecht und betonte: "Bis zur 70. Minute haben wir es gut gemacht." Das stimmte jedoch nur teilweise, da die Hoffenheimer bis zu diesem Zeitpunkt einfach keine ihrer zahlreichen Chancen nutzten. Erst das zweite Tor von Eugen Polanski in der 80. Minute entschied die Partie.

Denn am Ende hätte die einseitige Begegnung auch deutlicher ausgehen können. Ein Umstand, der Zinnbauer zu Denken geben wird, war doch die Defensive bislang die große Stärke des Bundesliga-Dinos. Erschwerend kommt nun auch noch hinzu, dass Heiko Westermann, in Sinsheim noch einer der besten Hamburger, nach einem Schlag aufs Knie am kommenden Spieltag gegen Hertha BSC fehlen wird.

Knäbel fordert Heimsieg

Für die Hamburger wird die Partie am Freitag gegen den Tabellennachbarn aus der Hauptstadt richtungweisend. "Wenn man erfolgreich im Abstiegskampf sein will, muss man die direkten Konkurrenten zu Hause schlagen", forderte Sportdirektor Peter Knäbel im Hinblick auf das Duell im heimischen Volkspark.

Denn nur mit einem Sieg könnte der HSV das Schneckenrennen kurzzeitig hinter sich lassen. Außerdem würden sie damit Knäbel einen Wunsch erfüllen. Der möchte nämlich endlich mal wieder "nach oben gucken können".

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