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Bundesliga kapituliert: Muss sich der FC Bayern noch anstrengen?

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Die Liga kapituliert  

Müssen sich die Bayern überhaupt anstrengen?

16.03.2015, 12:48 Uhr | t-online.de

Bundesliga kapituliert: Muss sich der FC Bayern noch anstrengen?. Die Bayern-Stars David Alaba, Sebastian Rode, Thomas Müller und Rafinha (v.l.n.r.) bejubeln den Führungstreffer gegen Bremen. Werder-Coach Viktor Skripnik (r.) ist trotzdem "stolz". (Quelle: imago/nph/osnapix)

Die Bayern-Stars David Alaba, Sebastian Rode, Thomas Müller und Rafinha (v.l.n.r.) bejubeln den Führungstreffer gegen Bremen. Werder-Coach Viktor Skripnik (r.) ist trotzdem "stolz". (Quelle: nph/osnapix/imago)

Werder Bremen hatte es wenigstens versucht. Doch am Ende gab es auch für die Überraschungsmannschaft der Rückrunde eine standesgemäße Klatsche. Auch ohne seine beiden Superstars Franck Ribéry und Arjen Robben erteilte der FC Bayern den Bremern beim 4:0-Erfolg am 25. Bundesliga-Spieltag eine Lehrstunde. Werder-Coach Viktor Skripnik war hinterher so beeindruckt, dass er nach eigener Aussage sogar "stolz" auf diese Packung gewesen ist.

"Diese Niederlage nehmen wir gerne mit. Es ist besser als das 0:6 in der Hinrunde, es zeigt unsere Entwicklung", sagte Skripnik. Damit ist er der nächste Verantwortliche, der sich seinem Bayern-Schicksal ergibt. Die Liga scheint endgültig vor dem übermächtigen Branchenprimus zu kapitulieren. Bereits vor Skripnik äußerten sich andere Protagonisten der Szene ähnlich unterwürfig.

Konkurrenz bedankt sich

"Vielen Dank an Pep und die Bayern für dieses tolle Erlebnis", sagte zum Beispiel Paderborns Trainer André Breitenreiter, nachdem der Aufsteiger vor heimischem Publikum mit 0:6 gegen die Münchner unter die Räder kam. HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer applaudierte sogar, als Robben bei der 0:8-Demütigung der Hamburger kurz vor Schluss ausgewechselt wurde. Zuvor lieferte der Niederländer eine Gala-Vorstellung ab und erzielte zwei Treffer.

"Er war allein das Eintrittsgeld wert. Als er ausgewechselt wurde, habe ich überlegt, ob ich klatschen soll. Dann habe ich es gemacht", gab Beiersdorfer nach der höchsten Bundesliga-Niederlage in der langen Hamburger Klubgeschichte zu Protokoll.

Bremen hat es versucht

Mittlerweile fragt man sich, was zuerst da war: Die Bayern-Dominanz oder die Ehrfurcht der Gegner, die diese Dominanz erst möglich gemacht hat? Wahrscheinlich ist es von beidem etwas. Natürlich hat das Team von Pep Guardiola mittlerweile ein Level erlangt, das den Fußball zur Kunst erhoben hat. Dennoch oder gerade deswegen: Künstler kann man mit Härte auch mal aus dem Konzept bringen.  

Genau das war auch die Idee von Thomas Eichin. Der Werder-Geschäftsführer Manager hatte im Vorfeld gestichelt, um etwas Gift und Feuer ins Spiel zu bringen. Die Puck-Debatte war unter der Woche ein gefundenes Fressen für den Boulevard. Doch als die Bremer dann den Schweinsteigers und Boatengs gegenüberstanden, verließ sie offenbar jegliche Aggressivität.  

Skripnik: "Wir haben am Limit gespielt"

"Wenn man gegen die Bayern die Ehrfurcht nicht ablegt, hat man keine Chance. Wir haben es verpasst, unser Publikum mitzunehmen", musste dann auch Eichin nach der Partie eingestehen.  

Trainer Skripnik ging noch einen Schritt weiter. "Den Leistungsunterschied zwischen beiden Mannschaften hat man ja bei fast jeder Aktion gesehen. Aber wir haben an unserem Limit gespielt und damit auch etwas erreicht."

Kampfansage von Naldo

Einzig der VfL Wolfsburg scheint derzeit gewillt, dem FC Bayern in die Suppe spucken zu wollen. Der 4:1-Erfolg gegen die Münchner zum Rückrundenstart und die eigene Stärke machen offenbar selbstbewusst. "Wir wollen so schnell wie möglich ein ernsthafter Bayern-Jäger werden. Sie spielen weltklasse, ich hoffe, dass können wir auch bald", sagte Abwehrstar Naldo.

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