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Formel 1: Toto Wolff kontert Red-Bull-Kritik

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Mercedes-Boss kontert Red-Bull-Kritik  

"In Jerusalem gibt es eine Mauer, an der Du klagen kannst"

16.03.2015, 15:10 Uhr | dpa

Formel 1: Toto Wolff kontert Red-Bull-Kritik. Mercedes-Boss Toto Wolff legt sich mit Red Bull an. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Mercedes-Boss Toto Wolff legt sich mit Red Bull an. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat mit Unverständnis auf die Kritik von Konkurrent Red Bull nach dem Formel-1-Auftakt in Australien reagiert. "Man muss einfach die Köpfe zusammenstecken und hart arbeiten", sagte der Österreicher in Richtung Konkurrenz und fügte an: "Es gibt da in Jerusalem eine Mauer, vor die Du dich stellen und klagen kannst. Vielleicht sollten sie dahin gehen."

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hatte nach dem souveränen Sieg von Silberpfeil-Pilot Lewis Hamilton und dem zweiten Platz von Stallrivale Nico Rosberg in Melbourne über Langeweile geklagt. "Ich fürchte, das Interesse wird abnehmen", sagte der Brite.

Red Bull denkt an Ausstieg

Horner forderte sogar den Weltverband FIA zum Handeln auf, um wieder Gleichstand unter den Teams herzustellen. Der Renault-Motor des Red Bulls sei kaum fahrbar und der Mercedes-Antrieb habe wahrscheinlich 100 PS mehr Power. Das sei eine frustrierende Situation, betonte er. Als Red Bull mit dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel einst gewonnen habe, sei alles unternommen worden, um das Team wieder einzufangen, erklärte Horner weiter.

Wie angeschlagen Red Bull nach dem sechsten Rang von Lokalmatador Daniel Ricciardo und dem Aus in der Einführungsrunde von Daniil Kwjat ist, machte auch die Drohung von Motorsportberater Helmut Marko deutlich: "Wir sind unzufrieden damit, wie die Formel 1 regiert und geführt wird. Deshalb wird bei uns auch über ein Ausstiegs-Szenario nachgedacht, wenn die Kosten/Nutzenrechnung nicht mehr aufgeht", zitierte ihn "Auto, Motor und Sport".

Versöhnliche Töne von Ferrari

Ganz andere Töne kamen von Markos Kollegen Maurizio Arrivabene. Der Ferrari-Teamchef war vom Erscheinungsbild der Formel 1 in Australien mit nur 15 Autos am Start und elf im Ziel zwar auch nicht begeistert. Er stellte aber klar, dass es nicht die Rolle der Teams sei, "die Regeln zu schreiben".

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