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Formel 1: Renault fordert "mehr Respekt" von Red Bull

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Künftig eigenes Team?  

Renault fordert "mehr Respekt" von Red Bull

17.03.2015, 08:05 Uhr | t-online.de

Formel 1: Renault fordert "mehr Respekt" von Red Bull. Red-Bull-Teamchef Christian Horner im Gespräch mit dem Verantwortlichen von Renault, Cyril Abiteboul. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Red-Bull-Teamchef Christian Horner im Gespräch mit dem Verantwortlichen von Renault, Cyril Abiteboul. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Seit das Red-Bull-Team nicht mehr der Branchenführer in der Formel 1 ist, lassen die Verantwortlichen keine Gelegenheit aus, Motorenlieferant Renault zu kritisieren. Die Franzosen können die Kritik aber langsam nicht mehr hören. "Ich kümmere mich nicht um ihre Bemerkungen, die nicht viel bringen" sagte Cyril Abiteboul, der F1-Geschäftsführer von Renault zu "motorsport-total.com" und forderte "mehr Respekt" von seinem Partner.

Seit den gravierenden Regeländerungen vor der Saison 2014 hat Red Bull seine Vormachtstellung verloren. Zuvor war das damalige Vettel-Team das, was heute Mercedes ist: eine Übermacht. "Wir sind zusammen gewachsen, wir haben zusammen gewonnen. Wir lassen sie natürlich gerade im Stich mit Blick darauf, dass es ein Defizit beim Antrieb gibt, das nicht mit der Chassis-Performance wettgemacht werden kann" sagte Abiteboul, aber "ich glaube nicht, dass solche Aussagen der Entwicklung förderlich sind. Es kommt vielmehr darauf an, etwas mehr an der Verbesserung unserer Partnerschaft zu arbeiten."

Kehrt Renault als Werksteam zurück?

Abiteboul erklärte die Krux an der derzeitigen Situation: "Um ein Rennen zu gewinnen, braucht es nicht nur den Antrieb, es braucht auch das Auto und die Fahrer. Es ist eine Kombination aus allem." Dafür müsse die Zusammenarbeit verbessert werden. "Es heißt nicht einfach nur: 'Ihr liefert den Motor und wir zahlen den Preis' oder 'Ihr macht das schon mit den Sponsoren'. Für mich sind die Dinge viel komplexer. Wenn wir uns die Strukturen und die Planung anschauen, dann funktioniert das nicht", so Abiteboul.

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Renault schaut sich bereits nach Alternativ-Lösungen um. "Wir sind nicht glücklich mit dem, wie wir uns präsentieren. Deshalb sehen wir uns alle Optionen an, von mehr Formel 1 bis hin zu weniger Formel 1." Sogar der Kauf eines Formel-1-Teams steht offenbar im Raum. Berater und Ex-Champion Alain Prost soll das Team von der Prüfung dieses Schrittes überzeugt haben, berichtet "autosport.com". Dabei gebe es laut "motorsport-total.com" vier Optionen: Sauber, Force India, Lotus und Toro Rosso.

Toro Rosso als Top-Kandidat

Bestätigen wollen das weder Renault, noch die Verantwortlichen der Teams. Es gibt aber auch keine Dementis. "Es ist nichts Schlimmes dabei, Herstellerteam zu sein", sagte beispielsweise Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn und zählt die Vorteile auf: "Sie sind technischer Natur, weil es mehr Zugang zu Infrastruktur, Know-how und Erfahrung gibt. Auf der anderen Seite steht finanzielle Absicherung: Es gibt Zugriff auf ganz verschiedene Budgets. Das muss nicht enorm viel mehr Geld sein, weil sich mit kleinen Summen vernünftige Dinge anstellen lassen."

Laut "autosport.com" ist Toro Rosso der Topkandidat für eine Übernahme. Red-Bull-Motorsport-Berater Helmut Marko bestätigt, dass diese Überlegungen existieren. Der Vertrag mit Red Bull läuft noch zwei Jahre, doch Marko betont, dass die Zusammenarbeit auch bei einer Übernahme Toro Rossos weitergehen werde.

Ein eigenes Team "wäre die ultimative Lösung"

Es köchelt offenbar bei den Franzosen und es wäre nicht das erste Mal, dass Renault als Werksteam antritt. Von 1977 bis 1985 und von 2002 bis 2010 hat es das schon gegeben - mit Erfolg: Zwei WM-Titel als Konstrukteur sowie mit Fernando Alonso als Fahrer gewann das Team (2005, 2006).

Angesprochen auf den Besitz eines eigenen Teams, sagte Abiteboul: "Das wäre die ultimative Lösung, ja. Alle diese Dinge müssen in Betracht gezogen werden und gegen die negativen Folgen abgewogen werden, die dagegen sprechen. Das muss aber der Vorstand entscheiden."

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