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Formel 1: Bernie Ecclestone wütetet gegen Manor Marussia

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"Sie werden dafür bezahlen"  

Ecclestone wütetet gegen Manor Marussia

17.03.2015, 09:11 Uhr | t-online.de

Formel 1: Bernie Ecclestone wütetet gegen Manor Marussia. Die Manor-Mechaniker schraubten fleißig, gefahren ist das Auto in Melbourne aber keinen Meter. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Die Manor-Mechaniker schraubten fleißig, gefahren ist das Auto in Melbourne aber keinen Meter. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ist mächtig sauer auf Manor Marussia. Der 84-Jährige glaubt nicht an technische Probleme, weshalb der Nachfolgerennstall des Pleiteteams Marussia beim Saisonauftakt in Australien keinen Meter gefahren ist. Der Brite fühlt sich vielmehr an der Nase herumgeführt. Seiner Meinung nach wollte Manor mit der Anreise nur ein dem Reglement entsprechendes Preisgeld kassieren.

"Sie hatten keine Intention in Australien zu fahren. Null", schimpfte Ecclestone im Interview mit Reuters. Sie hätten nicht einmal fahren können, wenn man ihnen ein Maschinengewehr an den Kopf gehalten hätte", erklärte er weiter.

Untersuchung bestätigt offizielle Version

Offiziell hatten Manor in Melbourne Softwareprobleme einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Team schaffte es nicht einmal, den Motor des Autos anzulassen. Der Weltverband FIA hatte extra eine Untersuchung eingeleitet, kam jedoch zum Ergebnis, dass der Rennstall alles versucht habe, um die beiden Wagen auf die Strecke zu bringen. Daher wurde auch keine Strafe ausgesprochen.

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Das Team hatte erst vor gut einer Woche die letzten Crashtests bestanden und damit quasi in letzter Minute den Sprung zurück ins Aufgebot der Formel 1 geschafft.

Ecclestone: "Das ist unsere Schuld"

Manor bekommt den Ärger von Ecclestone nun doppelt zu spüren, da der Formel-1-Zampano schon seit längerer Zeit nicht gut auf die kleinen Teams zu sprechen ist. Sein Credo: Wer sich die Formel 1 nicht leisten kann, soll bitteschön zu Hause bleiben. "Wir hätten Manor niemals erlauben dürfen, das zu tun, was sie getan haben. Das ist unsere Schuld", erklärte er und fügte unmissverständlich an: "Sie sind nicht angetreten, und dafür werden sie bezahlen müssen."

Wie es heißt, will sich Ecclestone nun unter anderem die erstatteten Kosten für den Transport des Equipments nach Australien zurückholen.

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