Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

NFL-Profi Chris Borland (24) hört auf: "Will nicht früher sterben"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

24-jähriger Football-Profi beendet Karriere  

49ers-Spieler Chris Borland: "Ich will nicht früher sterben"

17.03.2015, 16:02 Uhr

NFL-Profi Chris Borland (24) hört auf: "Will nicht früher sterben". Chris Borland, hier mit der Trikotnummer 50, verzichtet auf einen Millionen-Vertrag. (Quelle: imago/Icon SMI)

Chris Borland, hier mit der Trikotnummer 50, verzichtet auf einen Millionen-Vertrag. (Quelle: Icon SMI/imago)

Aus Sorge um seine Gesundheit hat der aufstrebende Football-Profi Chris Borland seine Karriere bei den San Francisco 49ers überraschend früh im Alter von 24 Jahren beendet. Damit hat er die Diskussion über die Gefahr von Kopfverletzungen in der NFL erneut in Schwung gebracht. "Ich will das tun, was am besten für meine Gesundheit ist", sagte der erst 24 Jahre alte Linebacker bei ESPN: "Ich will ein langes und gesundes Leben führen. Ich will keine neurologischen Krankheiten erleiden, ich will nicht früher sterben."

Borland, der erst in der vergangenen Saison als starker Rookie auf sich aufmerksam gemacht hatte, ist damit einer der prominentesten Spieler, den die Gefahr langfristiger Hirnschäden in dem Vollkontaktsport zum Rücktritt treibt. Der Amerikaner verzichtet auf einen Vertrag, der ihm in vier Jahren fast drei Millionen US-Dollar eingebracht hätte.

Das Risiko sei es nicht wert

Er habe die 49ers über seine Entscheidung informiert: "Wenn ich auf erste Symptome warte, ist es zu spät. Es gibt viele Ungewissheiten, ich weiß ja gar nicht genau, ob etwas passieren würde. Aber wie ich es sehe, ist es das Risiko nicht wert."

American Football 
Tom Brady führt die Patriots zum Super-Bowl-Sieg

New England setzt sich gegen den Titelverteidiger durch. Video

Die neurologischen Langzeitschäden bei Football-Profis werden seit Jahren diskutiert. Wissenschaftliche Studien, darunter Arbeiten des staatlichen Center for Disease Control and Prevention, kommen zu dem Schluss, dass das Risiko ehemaliger NFL-Profis, an einer neurodegenerativen Erkrankung zu sterben, dreimal höher ist als beim Rest der US-Bevölkerung. Auch die Wahrscheinlichkeit, an Parkinson, Alzheimer oder dem Lou-Gehrig-Syndrom zu sterben, sei bedeutend größer.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video


Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal