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Olympiasieger Grant Hackett gibt Comeback nach sieben Jahren

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Konkurrenz für Biedermann  

Olympiasieger Grant Hackett gibt Comeback nach sieben Jahren

18.03.2015, 09:16 Uhr | t-online.de

Olympiasieger Grant Hackett gibt Comeback nach sieben Jahren. Grant Hackett hält nach wie vor die Weltrekorde über 800 und 1500 Meter Freistil. (Quelle: imago/Xinhua)

Grant Hackett hält nach wie vor die Weltrekorde über 800 und 1500 Meter Freistil. (Quelle: Xinhua/imago)

Mehr als zehn Jahre lang dominierte Grant Hackett die längste olympische Strecke der Schwimmer. Nachdem er 2008 in Peking die dritte olympische Goldmedaille über 1500 Meter Freistil knapp verpasste, gab der Australier sein Karriereende bekannt. Doch mit 34 Jahren wagte er sich nun wieder ins Becken und nimmt die Spiele in Rio 2016 ins Visier.

"Wenn man es genau nimmt, fühlte es sich nicht so anders an als vor sieben Jahren", sagte Hackett "The Australian" nach seinem Comeback bei einem Schwimm-Meeting am vergangenen Wochenende. "Zum Becken zu gehen war etwas eigenartig, aber schon am Nachmittag war alles normal."

In Brisbane testete der siebenmalige Weltmeister nach nur sechs Monaten intensiver Vorbereitung seine Form. Besonders über die 400 Meter Freistil machte Hackett schon wieder eine gute Figur. In 3:55,68 Minuten holte er sich den Sieg und bestätigte zugleich, dass er diese Strecke, so wie die 200 Meter Freistil, auch bei den Olympischen Spielen in Rio angehen will. Mit der geschwommenen Zeit ist Hackett zumindest auf nationaler Ebene schon wieder vorne mit dabei.

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Konkurrenz für Biedermann

Sollte Hackett sich tatsächlich für Rio qualifizieren können, bekäme es auch Paul Biedermann mit dem zweifachen Weltrekordhalter zu tun. Zwar gehörten bisher eher die langen Strecken zu Hacketts Repertoire, doch sowohl die 800 Meter als auch die 1500 Meter Freistil würden deutlich mehr Trainingsumfang und Aufbauzeit benötigen. Genau die fehlen Hackett aber.

Auch sein Alter könnte für den Australier ein Hindernis auf dem Weg nach Rio werden. "In meinem Alter geht es nicht mehr sehr um das Rennen an sich, sondern wie ich mich davon erhole." Dass er sich nach dem harten Training immer so schnell wieder fit gefühlt habe, sei ein Grund dafür gewesen wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen zu wollen.

Entzug und Neuanfang

Eine andere Erklärung könnte sein, dass er mit den Olympischen Spielen noch eine Rechnung offen hat. Zwischen 1996 und 2007 war Hackett über 1500 Meter unschlagbar gewesen. Ausgerechnet bei Olympia 2008 musste er sich mit Platz zwei hinter dem Tunesier Oussama Mellouli zufrieden geben. Hackett wäre der erste Schwimmer gewesen, der in einer Disziplin bei drei aufeinanderfolgenden Sommerspielen Gold gewinnen konnte.

Nach seinem Karriereende war es zunächst ruhig um den Australier geworden, ehe er sich im letzten Jahr wegen einer Medikamentenabhängigkeit in Entzug begeben musste. Nachdem er diesen erfolgreich abgeschlossen hatte, nahm er das Training wieder auf. Angst vor dem Neustart hat Hackett trotz allem nicht. "Ich hatte meine Karriere, alles was ich dieses Mal schaffe ist ein Bonus."

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