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Tischtennis: Boll und Ma Long pflegen Tischtennis-Freundschaft

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Tischtennis  

Boll und Ma Long pflegen Tischtennis-Freundschaft

19.03.2015, 19:24 Uhr | dpa

Tischtennis: Boll und Ma Long pflegen Tischtennis-Freundschaft. Der Chinesische Weltranglisten-Erste Ma Long (r) und Timo Boll geben sich bei den German Open in Bremen die Hand.

Der Chinesische Weltranglisten-Erste Ma Long (r) und Timo Boll geben sich bei den German Open in Bremen die Hand. Foto: Carmen Jaspersen. (Quelle: dpa)

Bremen (dpa) - Von China lernen heißt Siegen lernen. Dieses Tischtennis-Motto trifft für Dimitrij Ovtcharov und Timo Boll zu. Der Europameister und der Rekord-Europameister, die schon Gastspieler in der chinesischen Superliga waren, haben die Konkurrenz auf dem eigenen Kontinent ganz gut im Griff.

Nur wenn es gegen die Chinesen selbst geht, fällt auch ihnen das Siegen schwer. Bei den hochkarätig besetzten German Open in Bremen haben die deutschen Asse die nächste Chance, die negative Bilanz freundlicher zu gestalten.

Die Asiaten schicken ihren Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike sowie den Weltranglisten-Ersten Ma Long ins Rennen. "Ich freue mich auf diese beiden. Wenn wir gegeneinander gespielt haben, sind es immer grandiose Matches gewesen", erklärte Boll vor dem Start der Hauptrunde.

Wenn der 34-jährige Linkshänder in die Box steigt, erhält er die Position neun in der Weltrangliste zurück. Weil Boll seit mehr als vier Monaten kein internationales Turnier gespielt hat, wurde er vom Weltverband ITTF aus dem März-Ranking gestrichen.

"Das ist eine merkwürdige Regelung", mokierte sich der gebürtige Hesse. Bei der Weltmeisterschaft in einem Monat in Suzhou/China bildet Boll mit Ma Long ein ungewöhnliches deutsch-chinesisches Doppel. In Bremen spielen beide zwar mit anderen Partnern, dennoch machte das Duo Boll/Ma Long bei einem Medientermin schon mal Werbung in eigener Sache. Das mit 220 000 Dollar (208 000 Euro) dotierte Turnier besitzt den Charakter einer WM-Generalprobe.

Die deutsch-chinesische Freundschaft könnte am Samstag auf dem Prüfstand stehen. Läuft alles nach Plan, trifft Boll im Einzel bereits im Viertelfinale auf Ma Long. "Das wäre natürlich ein gutes Spiel, weil Timo sich gerade in diesen Spielen noch steigern kann", kommentierte Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf die Auslosung, die einen süß-sauren Beigeschmack hinterlässt.

Titelverteidiger Ovtcharov ist in der gleichen Turnierhälfte an Position vier gesetzt. "Dimas Ziel ist ganz klar, noch am Sonntag im Halbfinale dabei zu sein", betonte Roßkopf. Der 26 Jahre alte Ovtcharov, der für Orenburg in Russland spielt, hat seine Planung ganz auf den Saison-Höhepunkt ausgerichtet. "Mein großes Ziel ist eine Medaille bei der WM", sagte der Olympia-Dritte.

Die deutsche Meisterschaften vor zwei Wochen in Chemnitz sagte er wegen einer Zerrung ab, die German Open sind für ihn eine wichtige Standortbestimmung. Alle Karten wird Ovtcharov vielleicht nicht aufdecken. "Ich möchte mich noch steigern, um die chinesischen Topspieler auch bei dem größten Turnier der Welt zu schlagen", erklärte der Weltranglisten-Sechste.

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