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Fußball: 1,2 Millionen für Integration - Spieltag mit Aktionen

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Fußball  

1,2 Millionen für Integration - Spieltag mit Aktionen

19.03.2015, 15:09 Uhr | dpa

Fußball: 1,2 Millionen für Integration - Spieltag mit Aktionen. Aydan Özoguz, Staatsministerin für Integration, mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (r) und Reinhard Rauball.

Aydan Özoguz, Staatsministerin für Integration, mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (r) und Reinhard Rauball. Foto: Bernd von Jutrczenka. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Mit einem verstärktem Engagement will der deutsche Fußball der großen Flüchtlingszahl in Deutschland begegnen. 1,2 Millionen Euro werden gemeinsam vom Deutschen Fußball-Bund, der Deutschen Fußball-Liga und der Bundesregierung für Integrationsprojekte zur Verfügung gestellt.

"Wir wollen von der Spitze des deutschen Fußballs zeigen, dass wir sie mit offenen Armen und offenen Türen empfangen", sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach im Bundeskanzleramt in Berlin.

Die Kampagne "Mach einen Strich durch Vorurteile" ist auf zwei Jahre angelegt. Im Rahmen dessen steht der 26. Bundesliga-Spieltag an diesem Wochenende ganz im Zeichen gegen Rassismus. "Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit dürfen in deutschen Stadien und darüber hinaus keinen Platz haben", betonte Ligapräsident Reinhard Rauball. "Wir wollen für eine Willkommenskultur in Deutschland werben."

Vielfältige Aktionen in den Bundesliga-Stadien sind geplant. Auch die 3. Liga und der Frauen-Fußball werden eingebunden. Ilkay Gündogan, Benedikt Höwedes sowie Naldo, Änis Ben-Hatira und Nadine Keßler verbreiten in Werbe-Spots die Botschaft. Der Fußball hat eine große Verantwortung, betonte Rauball. 39 Millionen Menschen in Deutschland würden sich für die Sportart interessieren. 

Im Amateur-Fußball soll den Vereinen auch ein Leitfaden helfen, Flüchtlinge in den Spielbetrieb zu integrieren. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), sieht den Kampf gegen Vorurteile als Daueraufgabe, bei der der Fußball helfen kann. "Wir wollen deutlich machen, dass um uns herum nicht alle Menschen in Frieden leben", erklärte Özoguz.

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