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Formel 1: Red Bull stichelt gegen Ferrari

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"Nicht näher herangekommen"  

Red Bull stichelt gegen Vettels Ferrari-Team

20.03.2015, 09:29 Uhr | t-online.de

Formel 1: Red Bull stichelt gegen Ferrari. Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko hält die derzeitige Performance von Ferrari für überbewertet. (Quelle: imago/HochZwei)

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko hält die derzeitige Performance von Ferrari für überbewertet. (Quelle: HochZwei/imago)

Von den Medien wurde Ferrari-Pilot Sebastian Vettel nach seinem starken dritten Platz beim Saisonauftakt in Australien gefeiert. Mehr noch: Viele Experten sind sich einig, dass die Scuderia schon jetzt die zweite Kraft in der Formel 1 hinter den Überfliegern von Mercedes ist. Vettels Ex-Boss Helmut Marko sieht dies anders. Der Motorsportchef von Red Bull hält die derzeitige Leistung von Ferrari für überbewertet.

"Die Ferrari-Performance muss man auch in ​Relation sehen. Sie sind nicht näher herangekommen, sie sind nur besser als im Vorjahr", sagte der Österreicher im Interview mit "speedweek.com".

Vettel selbst hatte nach dem Rennen in Melbourne davon gesprochen, dass Ferrari "früher oder später" den Silberpfeilen das Leben schwer machen wolle: "Ich bin sicher, dass uns das gelingt", erklärte der 27-Jährige. Die Betonung dürfte aber auf "später" liegen, denn bei 34 Sekunden Rückstand des viermaligen Weltmeisters auf Australien-Sieger Lewis Hamilton ist der Traditionsrennstall aus Maranello - so wie Marko sagt - tatsächlich (noch) nicht näher an Mercedes herangekommen. Fakt ist: Die Silberpfeile fahren weiter in einer eigenen Liga, danach kommt lange nichts.

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"Ohne diesen Mercedes-Motor keine Chance"

Daher wird Marko nicht müde, das derzeitige Kräfteverhältnis in der Königsklasse zu kritisieren. Auch wenn die Weiterentwicklung der V6-Turbo-Hybrid-Antriebe in gewisser Weise wieder erlaubt ist, könne man den Rückstand kaum aufholen. "Wenn du diesen Mercedes-Motor nicht hast, hast du im Moment keine Chance", sagte der 71-Jährige. In Melbourne musste sich Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo mit dem sechsten Platz zufrieden geben. Teamkollege Daniil Kwjat fiel bereits in der Einführungsrunde aus.

Nach zwölf Mercedes-Doppelsiegen in einem Jahr hatte sich Red Bull zuletzt lautstark beschwert und befürchtet ein weiter abnehmendes Interesse an der Formel 1. Teamchef Christian Horner forderte sogar die Regelbehörde FIA zum Handeln auf, um wieder Gleichstand unter den Teams herzustellen.

Derzeit denkt der Rennstall, der mit Vettel zwischen 2010 und 2013 vier WM-Titel feierte, sogar über einen Ausstieg aus der Königsklasse nach. "Wir sind unzufrieden damit, wie die Formel 1 regiert und geführt wird", sagte Marko. Deshalb wird bei uns auch über ein Ausstiegs-Szenario nachgedacht, wenn die Kosten/Nutzenrechnung nicht mehr aufgeht", zitierte ihn "Auto, Motor und Sport".

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