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FC Bayern - Gladbach: Borussia schickt Kampfansage nach München

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Die Rückkehr des Klassikers  

Gladbach macht gegen Bayern das, was sich sonst keiner traut

22.03.2015, 11:50 Uhr | t-online.de

FC Bayern - Gladbach: Borussia schickt Kampfansage nach München. Szene aus der Hinrunde: Christoph Kramer (li.) im Duell mit David Alaba. (Quelle: imago/Moritz Müller)

Szene aus der Hinrunde: Christoph Kramer (li.) im Duell mit David Alaba. (Quelle: Moritz Müller/imago)

Zuletzt bedankte sich Werder Bremen beim FC Bayern für die Lehrstunde bei der jüngsten 0:4-Packung. Nachdem es auch die Norddeutschen nicht geschafft hatten, sich ansatzweise gegen die Münchner Übermacht zu wehren, fragte man sich bereits in Fußball-Deutschland, ob überhaupt noch irgendein Team ernsthaft versucht, die Mannschaft von Pep Guardiola schlagen zu wollen. Jetzt hat sich mit Borussia Mönchengladbach doch noch ein Verein gefunden.

Am Sonntag (ab 17.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) sind die Fohlen zu Gast in der Allianz Arena. Und Trainer Lucien Favre hat sich tatsächlich getraut eine Kampfansage vorauszuschicken. "Natürlich fahren wir nach München, um das Spiel zu gewinnen", sagte Gladbachs Trainer der "Bild". "Wir müssen im richtigen Moment mit viel Risiko spielen. Und den Mut und Glauben haben, dass wir es schaffen können."

Zuletzt war es immer knapp

Nicht ohne Grund äußerte sich Favre so optimistisch. Von den letzten zehn Duellen der beiden Klubs konnten die Münchner lediglich vier Partien für sich entscheiden. Ein deutlicher Sieg war nie dabei. In allen Partien der jüngeren Vergangenheit hatte Gladbach den FC Bayern mächtig ins Schwitzen gebracht.

Vor Spitzenspiel 
Favre: "Haben keine Angst vor Bayern"

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Vor allem in der Allianz Arena konnten die Gäste zuletzt immer überzeugen. Nach einem 1:0-Sieg und einem 1:1 in den Vorjahren unterlag man zwar in der zurückliegenden Saison mit 1:3, war allerdings bei der Bundesliga-Premiere von Guardiola über weite Strecken die bessere Mannschaft. Auch im diesjährigen Hinrunden-Duell musste Manuel Neuer beim 0:0 einige Male Kopf und Kragen riskieren, um die Bayern vor einer Niederlage zu bewahren.     

Neun Mal in Folge hieß der Meister Bayern oder Gladbach

Gladbach hat sich in den letzten Jahren zu einem Angstgegner für die Münchner entwickelt. Das liegt vor allen an Trainer Favre, der immer einen genauen Plan hat, wie man gegen Arjen Robben und Co. bestehen kann. Das macht selbstbewusst. "Wir müssen bei den Bayern alles beherrschen. Gut kontern. Gut pressen. Mit harten Pässen und Schüssen, aus denen auch wirklich Tore fallen können", sagte er.  

Die Fußball-Fans freuen sich jedenfalls über die Renaissance des Bundesliga-Klassikers. Schließlich war es ja mal das Duell schlechthin in Deutschland. Von 1969 bis 1977 teilten sich die beiden Klubs die Meisterschaft unter sich auf. Vier Mal holten die Münchner die Schale, fünf Mal die Borussen.  

Mit Favre kommt wieder Leben ins Duell

Spieler wie Maier, Müller, Beckenbauer, Hoeneß, Breitner auf der einen Seite und Netzer, Vogts, Heynckes, Simonsen, Bonhof auf der anderen, prägten die Duelle in den frühen Bundesligajahren. Später hießen die Protagonisten Pfaff, Rummenigge, Lerby und Hannes, Bruns, Matthäus. Der Rekordnationalspieler wechselte später unter großer medialer Begleitung bekanntlich die Seiten.

Mit dem zwischenzeitlichen Niedergang der Gladbacher war es auch um den Bundesliga-Klassiker ab den 90er Jahren ruhiger geworden. Doch seitdem Favre für die Fohlen verantwortlich ist, werden die Auseinandersetzungen von Mal zu Mal heißer. Auf Platz drei liegend wollen die Gladbacher in der neuen Saison den Münchnern in die Champions League folgen.

Sommer sieht sich in der Pflicht

Kein Wunder, dass mittlerweile wieder Ansprüche formuliert werden. Von der aktuellen Diskussion, dass die Bayern aufgrund ihrer Dominanz für einen Spannungsabfall in der Liga verantwortlich sind, hält Borussen-Keeper Yann Sommer nichts. "Aus meiner Sicht sind in erster Linie die anderen Vereine gefragt, etwas gegen die Langeweile zu unternehmen", sagte der 26-Jährige, "Es liegt an der Konkurrenz, sie muss Druck ausüben."

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