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Formel 1: Sebastian Vettel lehnt Rosbergs Spionage-Einladung ab

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Kein Spionage-Besuch  

Vettel lehnt Einladung von Rosberg ab

26.03.2015, 12:38 Uhr | dpa, t-online.de, sid

Formel 1: Sebastian Vettel lehnt Rosbergs Spionage-Einladung ab. Sebastian Vettel schlägt die Einladung zur Mercedes-Besprechung aus. (Quelle: imago/HochZwei)

Sebastian Vettel schlägt die Einladung zur Mercedes-Besprechung aus. (Quelle: imago/HochZwei)

Kein Mithorchen beim Meinungstausch zwischen den Mercedes-Ingenieuren und Nico Rosberg, kein Schnappschuss vom Silberpfeil in der Garage: Sebastian Vettel hat die Einladung von Nico Rosberg zur Teambesprechung des Mercedes-F1-Teams vor dem zweiten Saisonrennen (Sonntag, ab 8.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) ausgeschlagen.

"Als ich mit Nico in der Pressekonferenz geflachst habe, war der Deal, dass das ganze Paddock eingeladen wird. Jetzt ist die Einladung auf meine Person zusammengeschrumpft", sagte Vettel in Sepang: "Ursprünglich wollten Niki (Lauda, d.Red.) und Toto (Wolff, d.Red.) das nicht, dann haben sie 'Ja' gesagt. Ich denke, sie benutzen das mehr als PR-Veranstaltung denn als richtige Einladung. Deshalb lautet die Antwort 'Nein'."

Vorgeschichte in Melbourne

In einem lustigen Wortgefecht auf der Pressekonferenz nach dem Auftaktrennen in Australien hatte Vettel auf die Äußerung Rosbergs, er hoffe darauf, dass Ferrari bald mit den Silberpfeilen mithalten könne, entgegnet: "Das hoffst du wirklich? Im Ernst? Ihr habt mit 30 Sekunden Vorsprung gewonnen, und du hoffst, wir kriegen euch? Also hoffst du, dass ihr langsamer werdet?"

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Daraufhin hatte Rosberg seinen deutschen Ferrari-Konkurrenten zur Teambesprechung eingeladen. Zwei Tage später folgte der öffentliche Aufruf via Twitter. "Lieber Sebastian", schrieb Vize-Weltmeister Rosberg, "hier kommt die offizielle Einladung zum Debrief bei uns am Freitag um 16.00 Uhr in Sepang. Vergiss deinen Notizblock nicht."

Abkupfer-Erlaubnis erschien ohnehin fragwürdig

Nun wiederholte Rosberg seine Einladung: "Ganz besonders freue ich mich darauf, im Ingenieursmeeting am Freitag unseren Ehrengast Herrn Vettel begrüßen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass wir alle einige interessante Dinge für das Wochenende lernen werden."

Daraus wird nun nichts, wie angesichts der großen Geheimniskrämerei in der Königsklasse des Motorsports auch nicht anders zu erwarten war. Schließlich schützen sich alle Teams in dem High-Tech-Zirkus bestmöglich vor Spionage, um ein Abkupfern so gut es geht zu verhindern. Dass Mercedes seinen Top-Verfolger bei der Nachbesprechung des Trainings mithören und in der Garage ungehindert herumspazieren lassen würde, erschien mehr als unwahrscheinlich. Vettel muss ebenfalls mit seinen Technikern das Training analysieren.

"Zaubern können wir leider nicht"

Schließlich ist der Ferrari-Abstand auf Mercedes noch gewaltig. In Melbourne lag Vettel 34,5 Sekunden hinter Sieger Lewis Hamilton zurück. "Wenn man den Abstand in Australien sieht, ist klar, wer die Favoriten sind", konstatierte Vettel nüchtern. "Wir wollen die Lücke zu Mercedes schließen." Die Silberpfeile hätten einen klaren Vorteil, aber das bedeute nicht, dass sie keiner bezwingen könne. "Unser Ziel ist es, Mercedes zu schlagen", sagte der einstige Seriensieger. "Das wird aber einige Zeit dauern. Zaubern können wir leider nicht." Es werde schwierig, sei aber nicht unmöglich.

Beim zweiten Saisonlauf wäre Vettel schon zufrieden, wenn er seinen Podestplatz von Melbourne wiederholen könnte. "Wir wollen unsere dortige Vorstellung bestätigen", sagte der 27-Jährige. Aber zwischen Ferrari, Williams und seinem Ex-Team Red Bull werde es eng.

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