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Volleyball - Die Macher der Berlin Volleys: Iraner und Australier

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Volleyball  

Die Macher der Volleys: Iraner und Australier

26.03.2015, 14:14 Uhr | dpa

Volleyball - Die Macher der Berlin Volleys: Iraner und Australier. Mark Lebedew coacht die Berliner.

Mark Lebedew coacht die Berliner. Foto: Felix Kästle. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Namen Kaweh Niroomand und Mark Lebedew stehen für die Erfolgsstory der Berlin Volleys. Mit außergewöhnlicher Leidenschaft und dem unbedingten Streben nach Titeln brachten Manager und Trainer in den vergangenen drei Jahren drei Volleyball-Meisterschaften in Folge in die Hauptstadt.

Erstmals schafften sie auch den Einzug ins Final Four der besten europäischen Clubs und erfüllen sich nun gemeinsam ihren großen Wunsch und ihre Vision: das Finalturnier der Champions League in der Berliner Max-Schmeling-Halle. Im Halbfinale am Samstag wartet Favorit Zenit Kasan, die Gastgeber sind allerdings am Wochenende nur Außenseiter.

Das Niveau der Berliner ist dennoch hoch. Und Niroomand weiß, dass er das in großem Maße dem Cheftrainer zu verdanken hat. "Lebedew ist ein positiv Verrückter, der 26 Stunden am Tag mit Volleyball beschäftigt ist", sagt der Manager und Geschäftsführer. Der Gelobte und von den Medien als "Meistermacher" umschmeichelte Coach bleibt bescheiden: "Ich habe schon vorher als Trainer versucht, das Beste aus den Mannschaften herauszuholen. Mit dieser Einstellung bin ich auch in Berlin angetreten - und das offenbar zum richtigen Zeitpunkt."

Lebedew und Niroomand sind Aushängeschilder der Internationalität der Hauptstadt. Der 62 Jahre alte Manager Niroomand ist gebürtiger Iraner und kam während der Studenten-Unruhen gegen das Schah-Regime an die Spree. Er spielte in Berlin Volleyball, machte beruflich in der IT-Branche Karriere und engagierte sich seit 1991 an der Club-Spitze, zuerst beim SCC Berlin und nun bei den Volleys.

Der 47-jährige Lebedew kam als Sprössling russisch-ukrainischer Einwanderer in Australien zur Welt. Sein Vater engagierte sich in Down Under als Volleyball-Entwicklungshelfer. Er war Trainer und Verbands-Präsident. Sohn Mark wurde Auswahlspieler und Co-Trainer bei den Olympischen Heimspielen 2000 in Sydney. Es folgten Trainerjobs in Wuppertal, Belgien, Italien und Polen. 2010 überzeugte ihn Niroomand mit seiner Vision: Aufbau einer Spitzenmannschaft.

Es war in der Sportstadt Berlin der Moment, als Spitzenvereine wie die Eisbären und ALBA-Basketballer den Sprung von der Schmeling-Halle in die größere Multifunktionsarena am Ostbahnhof wagten. Und Niroomand wechselte auch auf die größere Bühne: statt der Sömmeringhalle mit einer Kapazität von 2000 Zuschauern wagten sich die Volleyballer in die Schmeling-Halle, in die rund 9000 Zuschauer passen.

Unter Niroomands Regie wurden Geschäftsstelle, Marketing und Sponsorensuche ausgebaut. Die Trainingsbedingungen wurden optimiert, der Spielerkader auf ein anderes Niveau gehoben. "Da wurde und wird ein guter Job gemacht", sagt Lebedew mit Verweis auf das Management. "Unsere Erfolgsstory ist eine Teamstory."

Niroomand verfolgt die Spiele hinter der Bank stehend, angespannt und mit mehr Reaktionen als der ruhigere Australier Lebedew. Dessen Begründung für seine Zurückhaltung: "Die Show gehört den Spielern. Das Wichtige ist Arbeit - nicht die Show." Am Ende der Saison läuft der Trainervertrag aus. Gut vorstellbar, dass zwei Volleyball-Besessene die Zusammenarbeit fortsetzen.

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