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Berlin Volleys beenden Champions League auf Rang drei

29.03.2015, 18:30 Uhr | dpa

Volleyball: Berlin Volleys beenden Champions League auf Rang drei. Die Berliner jubeln über ihren dritten Platz.

Die Berliner jubeln über ihren dritten Platz. Foto: Lukas Schulze. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Gastgeber Berlin Volleys hat mit dem dritten Platz in der Champions League den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte gefeiert - und für die Veranstaltung von allen Seiten Lob erhalten.

Das Finalturnier in der eigenen Halle hatte für die Berliner einzig den kleinen Wermutstropfen, dass die Sensation des Finaleinzugs ausblieb. "Es war beeindruckend für mich", urteilte Bundestrainer Vitali Heynen. Er habe beim erstmals in Deutschland ausgetragenen Final Four "zwei Tage lang super Sport" vor einer Kulisse von insgesamt 18 600 Zuschauern gesehen, betonte der Belgier.

Mit "Oh wie ist das schön"-Gesängen jubelten die meisten der 9300 Zuschauer in der fast ausverkauften Max-Schmeling-Halle mit dem Hauptstadtclub. Mit 3:2 (25:21, 19:25, 25:20, 26:28, 23:21) siegten die Berliner am Sonntag gegen den achtfachen polnischen Meister PGE Skra Belchatow in einer spannenden Partie um Platz drei.

"Das ist ein unglaublicher Tag für die gesamte Mannschaft, eine Belohnung für die Arbeit über Jahre", sagte Volleys-Trainer Mark Lebedew gelöst. Berlins Manager Kaweh Niroomand meinte: "Wir haben das Optimale für uns rausgeholt aus dem Turnier." 

Zum Sieger krönte sich der sechsfache russische Meister Zenit Kasan, gegen den die Berliner im Halbfinale verloren hatten. Im Finale besiegte die hochkarätig besetzte Mannschaft den polnischen Club Resovia Rzeszow mit 3:0 (25:22, 25:23, 25:21). Letztmals hatte der VfB Friedrichshafen als deutscher Verein 2007 die Champions League gewonnen.

Das "kleine Finale" gegen Belchatow mit dem deutschen Nationalspieler Ferdinand Tille entschieden die Berliner mit dem insgesamt achten Matchball für sich. Mit einem Ass beendete der Italiener Francesco de Marchi den finalen Durchgang, im vierten Satz hatten die Volleys eine Chance ausgelassen.

Im Tiebreak setzten sie sich zunächst mit 9:4 ab. Dann kamen die Polen auf 9:10 heran und das große Zittern begann. Beim 14:12 vergaben die Gastgeber zwei Matchbälle, der zweite wurde erst nach Videobeweis zugunsten Belchatows entschieden. Es folgten wechselnde Führungen, bis de Marchi mit einem höchst risikoreichen Aufschlag ins Feld des Gegners die Entscheidung herbeiführte. "Ich habe das gar nicht mehr richtig wahrgenommen", sagte Niroomand. Auch drei Matchbälle des polnischen Kontrahenten wehrte der Hauptstadtclub ab.

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