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Formel 1: Lewis Hamilton schimpft mit eigenem Mercedes-Team

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"Sprecht nicht in Kurven mit mir"  

Hamilton schimpft im Rennen mit seinem Team

29.03.2015, 15:52 Uhr | t-online.de

Formel 1: Lewis Hamilton schimpft mit eigenem Mercedes-Team. Angesäuert nach Platz zwei: Lewis Hamilton bei der Siegerehrung nach dem Rennen in Malaysia. (Quelle: dpa)

Angesäuert nach Platz zwei: Lewis Hamilton bei der Siegerehrung nach dem Rennen in Malaysia. (Quelle: dpa)

Er war beim Großen Preis von Malaysia von der Poleposition gestartet. Am Ende reichte es für Weltmeister Lewis Hamilton aber nur zu Platz zwei hinter dem Überraschungs-Sieger Sebastian Vettel. Schon während des Rennens ließ der Engländer seinem Frust über die seiner Ansicht nach verkorkste Strategie des Mercedes-Rennstalls freien Lauf.

Via Funk lieferte sich Hamilton Scharmützel mit den Team-Verantwortlichen. Als Hamilton beim letzten Boxenstopp die harten Reifen aufgezogen bekam und danach hinter Vettel und Teamkollege Nico Rosberg zurückfiel, beschwerte er sich über die Pneus. "Ihr habt mir die falschen Reifen drauf gemacht", motzte er. Als Mercedes-Motorsport-Boss Toto Wolff dann antwortete: "Du wirst Vettel fünf Runden vor dem Ende einholen", reagierte Hamilton sauer: "Sprecht nicht in den Kurven mit mir."

"Wir können nicht immer gewinnen"

Nach dem Rennen betonte Wolff bei Sky, dass die Wahl der Reifen durchaus korrekt gewesen sei. "Er hatte den absolut richtigen Reifen drauf. Der Fahrer hat manchmal im Auto nicht den gesamten Überblick." Allerdings beschwerte sich auch Rosberg. Der Dritte von Sepang bemängelte - wie auch Hamilton - die fehlende Balance des Autos.

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Erster Stopp war rennentscheidend

Ausschlaggebend für die Niederlage der Silberpfeile war aber die Entscheidung, während der frühen Safety-Car-Phase die Reifen zu wechseln. Hamilton und Rosberg hingen danach im Verkehr fest. Vettel hingegen blieb draußen und hatte an der Spitze des Feldes freie Fahrt. Bei Mercedes hatte man nicht damit gerechnet, dass überhaupt jemand draußen bleiben würde, sollte es eine Safety-Car-Phase geben. "Im Nachhinein ist es immer leicht, schlau zu sein und zu sagen, dass es ein absoluter Fehler war", so Wolff.

"Vielleicht hätten wir die Strategien splitten können, aber wir waren ganz klar auf einer Dreistopp-Strategie, das hat unser Algorithmus ausgeworfen. Und dann muss man zu diesem Zeitpunkt an die Box gehen. Wir sind dann hinter einer Menge Autos herausgekommen, und sind an denen auch nicht leicht vorbeigekommen, wodurch wir uns auch die Reifen ein bisschen kaputtgemacht haben. Die Konsequenz war, dass wir es am Ende nicht mehr aufholen konnten." Ob der Silberpfeil mit zwei Stopps gewonnen hätte, ist aber ebenfalls fraglich. Denn der Ferrari geht deutlich schonender mit den Reifen um.

"Das lassen wir uns nicht gefallen"

Nach dem Rennen hatte Hamilton, der zuletzt sieben Siege aus acht Rennen geholt hatte, seine Emotionen wieder im Griff und nahm die Niederlage sportlich. "Ich habe alles gegeben, aber wir können nicht immer gewinnen", erklärte er. Er und auch Rosberg gratulierten Vettel, der den Silberpfeilen derzeit das Leben schwerer macht als ihnen lieb ist, sportlich fair zum Sieg.

"Glückwunsch an Sebastian und Ferrari. Die haben einen super Job gemacht", erklärte Rosberg. Mit Blick auf das Rennen in China in zwei Wochen schickte er seinem Landsmann aber auch gleich eine Kampfansage: "Wir werden zurückschlagen. Das lassen wir uns nicht gefallen."

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