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Vettel rettet die Formel 1  

Mehr als nur eine Niederlage für Mercedes

30.03.2015, 15:24 Uhr | t-online.de

Sebastian Vettel rettet die Formel 1. Kampfansage: Sebastian Vettel (re.) ist nun der erste Verfolger von Weltmeister und Topfavorit Lewis Hamilton. (Quelle: xpb)

Kampfansage: Sebastian Vettel (re.) ist nun der erste Verfolger von Weltmeister und Topfavorit Lewis Hamilton. (Quelle: xpb)

Vor dem Großen Preis von Malaysia war die Königsklasse des Motorsports schwer angezählt. Das Auftakt-Rennen in Australien hatte jegliche Spannung vermissen lassen, zudem wurde auch noch das Aus des Deutschland-Grand-Prix besiegelt. In Sepang brauchte es nur eine Stunde und dreißig Minuten, um die Formel-1-Fans wieder strahlen zu lassen. Bedanken können sie sich bei Ferrari und Sebastian Vettel.

Denn der deutsche Star im legendären roten Boliden nahm den Silberpfeilen mehr weg als einen Triumph: Er zerstörte deren Nimbus der Unbesiegbarkeit. Damit gab er dem Wettbewerb die Spannung und seinen Reiz zurück. Selbst Nico Rosberg, einer der Geschlagenen, gestand in seinem Videoblog: "Ein richtig guter Tag für unseren Sport."

Vettel als Held in roter Rüstung

Vor dem Rennen in Malaysia hatte Mercedes acht Rennen in Serie gewonnen, sieben davon Lewis Hamilton. 2014 entschieden die Silberpfeile 16 von 19 Grand Prix für sich. Auch für 2015 erwarteten die Experten einen solchen Durchmarsch des Briten. Und das erste Rennen bestätigte diese Annahme: Hamilton präsentierte sich in Australien noch stärker als im Vorjahr gewann souverän und dominierte selbst das Duell mit Rosberg.

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Gerade zu dem Zeitpunkt, als das einst so schillernde Aushängeschild des Motorsports zusammenzubrechen drohte, erschein ein Held in roter Rüstung und rettete die Königsklasse. Zum ersten Mal in der neuen Turbo-Ära schaffte es jemand, Mercedes "anständig und ehrlich zu schlagen", wie Red-Bull-Teamchef Christian Horner bei "motorsport-total.com" zitiert wird. Vettel gewann aus eigener Kraft. Nicht ein Regenchaos oder Defekte führten zu der Überraschung. Horner bezeichnete die Leistung als "typisch Sebastian. Er fährt an der Spitze, haushaltet mit den Reifen und realisiert eine Zweistoppstrategie, die die anderen nicht auf die Reihe bekommen."

Wolff: Vettel hat den Sieg verdient

Nun ist der Kampf um die WM-Krone wieder offen. Vettel liegt nach dem Sieg in Sepang auf Platz zwei der Fahrerwertung. Nur drei Zähler fehlen ihm auf Hamilton, Rosberg hat sieben Punkte Rückstand auf seinen deutschen Kollegen.

"Kein guter Tag für uns, aber toll für die Formel 1", bilanzierte der Boss des ehemaligen Branchenführers, der nicht nur das Erfolgsrezept, sondern auch den Helden verloren hat. Mercedes-Motorsportboss Toto Wolff war selbstverständlich nicht zufrieden mit dem Abschneiden seines Teams. Der Leistung der Konkurrenz zollte aber auch er Respekt: "Positiv ist, dass Ferrari den Sieg verdient hat. Als Motorsportler muss man anerkennen, dass ihnen alles gelungen ist, Sebastian ein tolles Rennen gefahren ist und die Strategie perfekt umgesetzt wurde." Mercedes wird mit aller Macht zurückschlagen. Aber als unbesiegbar gelten die Silbernen nun nicht mehr.

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