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Neues Doping-Testverfahren entwickelt - Blick auf Breitensport

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Neues Testverfahren  

Ein Blutstropfen reicht für eine Doping-Analyse

31.03.2015, 18:52 Uhr | t-online.de, sid

Neues Doping-Testverfahren entwickelt - Blick auf Breitensport. Testlauf: In Deutschland gibt es kaum Dopingkontrollen für Breitensportler. (Quelle: dpa)

Testlauf: In Deutschland gibt es kaum Dopingkontrollen für Breitensportler. (Quelle: dpa)

Doping ist längst nicht nur ein Problem des Profisports. Auch viele Amateure greifen zu verbotenen Mitteln. Besonders im Ausdauerbereich, etwa im Triathlon oder im Radsport. Das Kölner Anti-Doping-Labor hat nun ein deutlich vereinfachtes Testverfahren entwickelt, das zukünftig umfassend im Breitensport eingesetzt werden könnte. Wie die ARD-Recherche-Redaktion Sport erfuhr, reicht dabei bereits ein einziger Blutstropfen für eine Analyse.

Der Test sei deshalb schneller, unkomplizierter und kostengünstiger als die bisherigen Urin- und Blutkontrollen, sagte Prof. Dr. Mario Thevis: "Der Blutstropfen würde auf eine scheckkartengroße Karte gegeben werden. Der Tropfen trocknet und kann dann in einem entsprechenden Behälter und per konventioneller Post einfach bei Raumtemperatur zum Dopingkontroll-Labor gesendet werden", sagte der Kölner Doping-Analytiker.

Nicht das ganze Spektrum an Substanzen

Laut ARD-Recherche werden Hobbysportler in Deutschland kaum überprüft. Vor allem die Kosten schrecken Veranstalter von Tests ab. Oft werde gänzlich auf Kontrollen verzichtet. Dies könnte sich ändern. Thevis machte allerdings deutlich, dass man nicht das ganze Spektrum an Substanzen abteste wie im Spitzensport, "sondern wir uns auf die wesentlichen Aspekte wie anabole Steroide, Stimulanzien, Cannabinoide etc. konzentrieren". Dies solle insbesondere zum Schutz und zur Aufklärung der Jugendlichen, der nachwachsenden Sportler-Generation, eingesetzt werden.

Die verfeinerte Nachweismethode wurde am Kölner Zentrum für Präventive Dopingforschung entwickelt. Ob dieses Testverfahren auch im Profisport angewendet werden und damit auch dort die Kosten senken könnte, geht aus dem Bericht nicht hervor. Prof. Thevis war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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