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Jürgen Klopp vor Duell BVB gegen FC Bayern: "Sind nicht auf Augenhöhe"

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BVB ist gerne Außenseiter  

Jürgen Klopp: "Wir sind nicht auf Augenhöhe"

03.04.2015, 12:00 Uhr | t-online.de

Jürgen Klopp vor Duell BVB gegen FC Bayern: "Sind nicht auf Augenhöhe" . Jürgen Klopp und Borussia Dortmund sind gegen die Bayern der Underdog. (Quelle: imago/Team2)

Jürgen Klopp und Borussia Dortmund sind gegen die Bayern der Underdog. (Quelle: Team2/imago)

Von Patrick Brandenburg

Stolze 14 Duelle in vier Jahren - das ist die beeindruckende Bilanz zweier Teams, die zuletzt den deutschen Fußball geprägt haben. Zwei Endspiele um den DFB-Pokal sind darunter, zwei Supercup-Finals und natürlich der Titelfight in der Champions League im Wembleystadion. Borussia Dortmund gegen den FC Bayern: Das war ein Duell auf gleichem Niveau. Es nährte die Hoffnung auf einen deutschen Klassiker, vergleichbar dem Clasico zwischen Real Madrid und dem FC Barcelona. Aus und vorbei, nach dem Absturz des Vizemeisters. Selbst BVB-Trainer Jürgen Klopp sagt vor dem Showdown (am Samstag ab 18.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) bescheiden: "Wir sind nicht auf Augenhöhe mit den Bayern."

Für den BVB muss das keine schlechte Nachricht sein. Wenn der Tabellenzehnte mit satten 31 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern in die Partie geht, kann der Underdog eigentlich nur gewinnen. Alleine deshalb, weil die Spielweise den Dortmundern entgegen kommt. München gehört zu den wenigen verbliebenen Teams, gegen die Schwarz-Gelb reagieren kann.

Bestraft BVB erneut Peps Dominanz-Fußball?

Das Team von Pep Guardiola sehnt sich nach jenem Ballbesitz, der dem BVB-Spiel abträglich ist. In den Jahren des Aufstiegs hatten die Dortmunder gegen den Rekordmeister stets viel seltener das Spielgerät und gingen doch oft als Sieger hervor. Das brachte skurrile Ausprägungen zutage wie beim denkwürdigen DFB-Pokalfinale 2012, als FCB-Kapitän Philipp Lahm erklärte, sein Team sei klar besser gewesen. Was mit dem 2:5-Endergebnis natürlich überhaupt nicht zusammenpasste.

Aus der stabilen Defensive heraus den Ball zu jagen und Fehler des Gegners mit blitzartigem Umschaltspiel zu bestrafen - das war die BVB-Tugend Nummer eins der glorreichen Meisterjahre 2011 und 2012 sowie beim märchenhaften Sturmlauf bis ins Endspiel der Champions League 2013. Schon im vergangenen Jahr hatten sich die Dortmunder nach und nach von ihrem Vollgasfußball verabschiedet, weil immer mehr Gegner ihr Erfolgsrezept dekodierten.

Borussia ist nie so recht auf der nächsten Stufe angekommen: dem dominanten Spiel der Marke Guardiola, das sich für Topteams zwangsläufig ergibt, wenn Gegner tief verteidigen und jede Initiative zugunsten des eigenen Gegenpressings ablehnen. In der Hinrunde wurde der BVB so mehrfach mit den eigenen Mitteln geschlagen. Ein einziger Fehler reichte dazu oft aus. Weil Dortmunds Spielaufbau mangelhaft blieb und die Chancen nicht konsequent genug genutzt wurden. 

Alaba, Robben und Ribery fehlen

Es sind die Partien gegen Mannschaften wie Bayern, in denen Dortmund traditionell am besten aussieht. Selbst in der verkorksten Hinrunde war der taumelnde BVB in München nicht chancenlos und zeigte eine Halbzeit lang eine seiner besten Saisonleistungen. Dabei waren die Westfalen ohne jedes Selbstvertrauen zum Spitzenreiter gereist.

Im Rückspiel nun kommt dem Klopp-Team entgegen, dass in Arjen Robben, Franck Ribéry und David Alaba drei der schnellsten Münchner fehlen, die über die Flügel enorm viel Druck machen könnten. Denn da liegt zurzeit eins der größten Probleme der Dortmunder. 

"Das wird kein Zuckerschlecken für die Bayern"

Die Außenverteidiger Lukasz Piszczek und Oliver Kirch sind außer Gefecht. Für die lange verletzten Marcel Schmelzer, Kevin Großkreutz und Erik Durm kommt das Spiel eigentlich viel zu früh. Gut möglich, dass Jeremy Dudziak sein Bundesliga-Heimdebüt feiert - die Südtribüne würde es gerne sehen, wenn endlich wieder ein 19-Jähriger in die Mannschaft findet. Denn jüngst hatte der ergraute BVB ein Durchschnittsalter von über 28 Jahren. Es wäre sehr sympathisch, sollte der Klub zum früheren Jugendstil zurückfinden.

Seit Wembley hat der Klub 115 Millionen Euro in Stars investiert, wurde mit diesem Weg aber nicht glücklich. Auch in dieser Hinsicht ist die Krise eine große Chance. Die Unterstützung des Publikums ist Dortmund gegen die Überflieger aus München jedenfalls sicher. Jeder einzelne Ballgewinn wird gefeiert werden, auch die Fans sind durch die schwierige Saison ordentlich geerdet. "Das wird kein Zuckerschlecken für die Bayern", kündigte Verteidiger Neven Subotic im "kicker" bereits an.

Aubameyang schickt Kampfansage

An Selbstvertrauen mangelt es dem Tabellenzehnten vor der schweren Aufgabe gegen die Münchner nicht. Ein Sprint von Pierre-Emerick Aubameyang, ein Geniestreich von Marco Reus oder ein Traumpass von Ilkay Gündogan sind beim BVB stets drin.

Nach zuletzt sieben Spielen ohne Niederlage sagt etwa Stürmer Aubameyang schon wieder forsch: "Wir haben immer gezeigt, dass wir in einem einzelnen Spiel auf dem Level des FC Bayern mithalten können. Wenn wir nach oben schauen wollen, müssen wir gewinnen."

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