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Lewis Hamilton über Rosberg: "Komisch, dass man uns Teamkollegen nennt"

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Hamilton über Rosberg  

"Komisch, dass man uns Teamkollegen nennt"

03.04.2015, 09:18 Uhr | t-online.de

Lewis Hamilton über Rosberg: "Komisch, dass man uns Teamkollegen nennt". Zwischen Lewis Hamilton (re.) und Nico Rosberg ist der Kampf um die Vorherrschaft im Team entbrannt. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Zwischen Lewis Hamilton (re.) und Nico Rosberg ist der Kampf um die Vorherrschaft im Team entbrannt. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Sie fahren beide für Mercedes und wollen ihrem Rennstall den Titel in der Konstrukteurswertung der Formel 1 sichern. Gleichzeitig sind sie auch Gegner im Kampf um die Fahrermeisterschaft und die Rolle als Nummer eins im Team: Zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg war das Verhältnis schon einmal besser.

So lassen sich die jüngsten Aussagen Hamiltons in der britischen TV-Sendung "The Clare Balding Show" deuten. "Es ist ein wenig komisch, dass man uns Kollegen nennt", sagte der Weltmeister mit Blick auf Rosberg.

"Gewissenskonflikt mit den Regeln"

"Irgendwie sind wir das zwar. Wir haben die gleichen Autos und über tausend Leute in unserem Team. Unser Job ist es, die Konstrukteur-Weltmeisterschaft zu gewinnen und dafür gemeinsam so viele Punkte wie möglich zu holen", führte der 30-Jährige aus. "Gleichzeitig wollen wir uns aber auch gegenseitig schlagen. Man gerät also ständig in einen Gewissenskonflikt mit den Regeln."

Mit einem Schmunzeln antwortete der Brite zudem auf die Frage, ob sich das Team durch den Konkurrenzkampf seiner beiden Piloten in verschiedene Lager spalten und sich gegenseitig Informationen vorenthalten würde: "Nein, das macht nur Nico."

Duell der Sternfahrer

Eine Aussage, die als Scherz gemeint war, aber einen durchaus ernsten Hintergrund hat. Bislang kämpften Rosberg und Hamilton konkurrenzlos um Siege und die WM-Krone. Beide Fahrer lieferten sich in der letzten Saison ein Duell, das bis zum letzten Rennen auf Augenhöhe ablief und in dem sich letztlich Hamilton durchsetzte und den Titel einfuhr. So wurde aus einer Freundschaft eine Rivalität.

Rosberg als Nummer eins kaum vorstellbar

In dieser Saison scheint mit dem überraschend starken Ferrari und Sebastian Vettel ein echter Konkurrent um die Krone der Königsklasse erwachsen zu sein. Bei den Silberpfeilen könnte es nun bereits nach nur zwei Rennen darum gehen, eine klare Nummer eins im Team zu finden. Motorsport-Boss Toto Wolff hatte nach der überraschenden Niederlage in Malaysia bereits einen Strategiewechsel angedeutet. Künftig könnte ein Fahrer um den Sieg kämpfen und der andere Vettel in Schach halten.

Hamilton präsentierte sich in den ersten beiden Rennen noch stärker als im Vorjahr. Rosberg war bislang chancenlos. Der Weltmeister startete zwei Mal von der Pole Position und erreichte das Ziel vor Rosberg. Der Deutsche bekam nicht einmal die Gelegenheit zu einer Attacke. Aktuell ist es schwer vorstellbar, dass Rosberg den Nummer-eins-Status erhält.

Die Mercedes-Verantwortlichen werden sich möglicherweise bald schon festlegen müssen. Für Hamilton und Rosberg heißt es deshalb: Teamkollegen - aber auch erbitterte Gegner.

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