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Bundesliga-Abstiegskampf: 96-Coach Korkut am stärksten unter Druck

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Abstiegskampf in der Bundesliga  

96-Coach Korkut am stärksten unter Druck

03.04.2015, 14:52 Uhr | sid

Bundesliga-Abstiegskampf: 96-Coach Korkut am stärksten unter Druck. Trainer Tayfun Korkut (re.) hat von seinem Boss Martin Kind eine klare Ansage bekommen: Die 96er müssen in Frankfurt punkten. (Quelle: dpa)

Trainer Tayfun Korkut (re.) hat von seinem Boss Martin Kind eine klare Ansage bekommen: Die 96er müssen in Frankfurt punkten. (Quelle: dpa)

Zehn Spiele ohne Sieg, nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz 16 in der Bundesliga - die Luft für Trainer Tayfun Korkut von Hannover 96 wird immer dünner. Da macht auch die Klubführung keinen Hehl daraus.

"Herr Korkut weiß, dass wir mal wieder gewinnen sollten. Frankfurt ist ein extrem wichtiges Spiel, da sollten wir zumindest nicht verlieren", fordert Präsident Martin Kind vor der Partie des 27. Spieltags am Ostersamstag bei der Eintracht (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Und Sportdirektor Dirk Dufner ergänzt: "Zu punkten ist eine klare Anforderung an die Mannschaft."

Im Gegensatz zur Abstiegskonkurrenz aus Stuttgart, Hamburg, Berlin und Mainz haben die Niedersachsen die vermeintliche Trumpfkarte namens Trainerwechsel noch nicht gezogen. Ein bisschen Kredit hat Korkut an der Leine immer noch - auch weil ihm vor exakt einem Jahr in einer ähnlichen Situation mit einem Auswärtssieg am Main der sportliche Umschwung gelang.

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Olic will "neuen Geist" verspürt haben

Den braucht dringend auch der Hamburger SV. Dort ist Peter Knäbel nach Mirko Slomka und Joe Zinnbauer schon der dritte Übungsleiter binnen sieben Monaten, der sich an den scheinbar "Untrainierbaren" abarbeiten muss.

Da muss vor dem Match bei Bayer Leverkusen schon der Glaube Berge versetzen. "Ich habe gleich einen neuen Geist gespürt, der durch die Räume ging", verriet der seit seiner Rückkehr zum HSV im Winter noch torlose Torjäger Ivica Olic der "Bild"-Zeitung.

Neue Hoffnung in Stuttgart

Beim Tabellenschlusslicht VfB Stuttgart ist der Glaube an die Trendwende nach dem jüngsten Erfolg gegen Frankfurt groß: Besucher der VfB-Homepage werden mit dem Hashtag "#mirschaffendas" begrüßt, und auch Coach Huub Stevens glaubt an seine Mannschaft. "Wenn jemand behauptet, dass die Einstellung meiner Spieler nicht stimmt, dann kriegt er es mit mir zu tun", sagte der Nachfolger des im Herbst zurückgetretenen Armin Veh. Gegen einen weiteren Wechsel auf dieser Position sträubt man sich beim Schlusslicht - noch.

"Wir tun gut daran, unsere Strategie weiterzufahren und dem Trainer den Rücken zu stärken", sagte Sportvorstand Robin Dutt. Unbeantwortet blieb, was bei den Schwaben bei einer durchaus denkbaren deftigen Niederlage beim VfL Wolfsburg mit dem knurrigen Niederländer passieren könnte.

Breitenreiter sicher im Sattel

Nichts passieren wird mit Andre Breitenreiter - auch wenn er mit dem SC Paderborn beim Mitkonkurrenten Hertha BSC verlieren sollte. "Aktionismus oder ein gegenseitiges Zerfleischen sind fehl am Platz. Ein Trainerwechsel ist absolut ausgeschlossen", sagte Michael Born, der Manager des Tabellenvorletzten.

Dies gilt auch für den 1. FC Köln, denn schon ein Sieg am Samstag beim SC Freiburg würde die letzten Restzweifel am Klassenerhalt der Domstädter zerstreuen. Nach den Niederlagen gegen die Breisgauer daheim in der Liga (0:1) und auswärts im Pokal (1:2) gibt sich der sonst eher vorsichtige Trainer Peter Stöger selbstbewusst. "Wir wissen, was wir in den Partien falsch gemacht haben und können sie schlagen", sagte der Österreicher. Der Dreier im Breisgau wäre das Ende der Unsicherheit und der Beginn von zielgerichteten Personalgesprächen mit Blick auf die neue Saison.

Soweit wäre auch Mainz 05 bei einem Sieg bei Werder Bremen. 05-Manager Christian Heidel weiß: "Noch sind uns da ein bisschen die Hände gebunden. Aber da befinden wir uns ja in guter Gesellschaft mit sieben oder acht anderen Klubs."

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