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HSV-Profi Djourou: "Nach dem ersten Gegentreffer waren wir tot"

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Bankrotterklärung von HSV-Profi  

"Schon nach dem ersten Gegentreffer waren wir tot"

05.04.2015, 10:43 Uhr | t-online.de, sid, dpa

HSV-Profi Djourou: "Nach dem ersten Gegentreffer waren wir tot". So ungeschickt wie hier Johan Djourou (oben) ging der HSV in Leverkusen nicht nur in dieser Szene zu Werke.  (Quelle: AP/dpa)

So ungeschickt wie hier Johan Djourou (oben) ging der HSV in Leverkusen nicht nur in dieser Szene zu Werke. (Quelle: AP/dpa)

Die Bundesliga-Trainerpremiere von Peter Knäbel mit dem Hamburger SV ist mit einem 0:4 (0:2) bei Bayer Leverkusen total schiefgegangen. Auch der zum Interimscoach berufene HSV-Sportdirektor konnte den Negativtrend seiner seit nun sieben Spielen sieglosen und in immer größerer Abstiegsnot geratenen Hanseaten nicht stoppen. Die Hanseaten gaben dabei nach dem Rückstand ein erschreckend schwaches Bild ab. "Schon nach dem ersten Gegentreffer waren wir tot", sagte Johan Djourou nach dem Abpfiff. Der Verteidiger hatte das 0:1 durch einen kapitalen Fehlpass selbst eingeleitet.

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Die mitgereisten HSV-Fans tobten im Gästeblock und beschimpften nach dem Schlusspfiff die Profis. "Man kann es verstehen, sie haben ja Recht. Wir haben nicht genug gekämpft", sagte Djourou. Die Vorstellung des HSV glich einem Offenbarungseid. "Ich bin vorsichtig bei Spielern, die eine andere Muttersprache sprechen", kommentierte Knäbel die deutliche Kritik seines Spielführers an der Mannschaft, pflichtete in der Sache dem an der Elfenbeinküste geborenen Innenverteidiger und Nationalspieler der Schweiz aber ohne Wenn und Aber bei.

Denn auch der Trainer war ratlos. "Das erste Tor haben wir selbst gemacht. Das war ein Horror-Start, den Ball schießen wir uns fast selber rein", sagte Knäbel nach dem Abpfiff. Es sei symptomatisch, dass "ausgerechnet der stabilste Verteidiger" so patzt. Im Abstiegskampf brauche er Männer, aber "heute habe ich keine elf gesehen".

Castro und Kießling treffen doppelt

Die Werkself wurde dagegen von den 30.210 Zuschauern für den fünften Liga-Erfolg in Serie ohne Gegentor gefeiert. Für den ungefährdeten und für die Gäste noch schmeichelhaften Erfolg sorgten mit ihren Doppelpacks Gonzalo Castro (7./63.Minute) und Stefan Kießling (44./56.). "Wir wollten ein Signal setzen, dass wir auch in der nächsten Saison Champions League spielen wollen", sagte Chefcoach Roger Schmidt.

Allerdings machten es ihnen die harmlosen und durch den Trainerwechsel keineswegs beflügelten Hanseaten auch nicht besonders schwer, sich für die Bayern warm zu schießen. Zumal das schnelle 0:1 in der 7. Minute das Resultat eines Fehlpasses von Djourou auf Heiko Westermann war: Nationalspieler Karim Bellarabi fischte sich den Ball, sprintete allein auf den Ex-Leverkusener Torwart René Adler zu und spielte im letzten Moment quer auf Castro, der aus Nahdistanz einschoss.

Adler verhindert Schlimmeres

Der HSV war mit dem 0:2 zur Halbzeit noch gut bedient. Nach einem 18-Meter-Schuss von Bellarabi (28.), den Adler glänzend parierte, und einem wuchtigen, aber nicht präzisen Kopfball von Kyriakos Papadopoulos (30.) konnte nur Kießling kurz vor dem Pausenpfiff noch das zweite Bayer-Tor per Kopfballverlängerung erzielen. Die Halbzeitbilanz des HSV: 1:5-Ecken, 1:8-Torschüsse, keine Chance.

Und besser wurde es auch in der zweiten Hälfte nicht - im Gegenteil. In der 48. Minute konnte Adler den dritten Treffer noch verhindern: Den Schuss von Julian Brandt aus 16 Metern wehrte er gekonnt zur Ecke ab. Machtlos war er in der 56. Minute, als Kießling im Nachschuss zum zweiten Mal einnetzen konnte. Fünf Minuten später vollendete auch noch Castro seinen Doppel-Pack zum 4:0.

Der HSV, mit 16 Toren abschlussschwächstes Team der Liga, blieb wie auch im ersten Durchgang ohne Tormöglichkeit - und hatte sogar Glück, nicht noch stärker unter die Räder geraten zu sein. "Die Niederlage hätte auch ein, zwei Tore höher ausfallen können", gab Knäbel zu. So traf Papadopoulos zum Beispiel in der 68. Minute per Kopf nur den Pfosten.

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