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Formel-1-Boss Ecclestone fordert Revolution

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"Die Regeln sind Müll"  

Formel-1-Boss Ecclestone fordert Revolution

08.04.2015, 11:21 Uhr | sid

Formel-1-Boss Ecclestone fordert Revolution. Bernie Ecclestone ist von der Formel 1 im Jahr 2015 alles andere als begeistert. (Quelle: xpb)

Bernie Ecclestone ist von der Formel 1 im Jahr 2015 alles andere als begeistert. (Quelle: xpb)

Drastische Äußerungen von Bernie Ecclestone: Der 84-Jährige hat angesichts der Krise in der Formel 1 erneut eine Revolution in der Königsklasse gefordert. "Die Regeln sind Müll", sagte der Brite der "Sport Bild": "Wir müssen spektakulären Sport bieten, keinen Vorreiter in der Automobil-Technologie spielen."

UMFRAGE
Hat Formel-1-Boss Ecclestone mit seiner Forderung nach einer "Revolution" recht?

Ecclestone missfällt, dass die Fahrer wie Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton in den Hintergrund gerückt seien. "Wir haben doch kaum noch Helden", konstatierte der Formel-1-Boss: "Nicht die Menschen sind die Helden, sondern die Maschinen. Nur wenn die Maschine mal nicht rund läuft, kommt der Mensch zum Tragen."

"Geholfen, die Formel 1 zu killen"

Besonders scharf attackierte Ecclestone Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. "Toto, du wirst eine schöne Inschrift auf deinem Grabstein haben: 'Ich habe geholfen, die Formel 1 zu killen.'" Der Vorwurf: Mercedes sträubt sich als Profiteur der neuen Formel 1 gegen die so dringend benötigte Regel-Revolution. Warum "hat die FIA (Automobil-Weltverband, d. Red.) nicht die Eier, etwas dagegen zu tun?", fragte Ecclestone.

"Das Racing war früher besser"

Ecclestone plädierte für die Rückkehr zu den alten V8-Motoren. "Die Fans mochten die Lautstärke, die Teams die geringen Kosten, und das Racing war auch besser", sagte er. Seit der Saison 2014 fahren Vettel und Co. mit einem V6-Turbo-Hybrid - eine Neuerung, die Ecclestone für falsch hält.

"Sitzen da und warten, dass die Formel 1 verschwindet"

"Normalerweise kann man Fehler wiedergutmachen. Aber wir versuchen es nicht einmal", sagte der Chefpromoter der Königsklasse: "Wir haben viele Meetings, in denen viel Nonsens diskutiert wird und in denen Entscheidungen immer wieder auf nächste Woche oder nächsten Monat verschoben werden. Wir sitzen da und warten darauf, dass die Formel 1 verschwindet."

Wolff reagierte auf das Gejammer und die Forderungen gelassen. Einige Teams hätten bei der Einführung der neuen Motoren "einen besseren Job gemacht, andere einen weniger guten", sagte der Österreicher, stellte aber auch klar, dass es eine Rolle rückwärts mit ihm nicht geben werde: "Für uns ist die aktuelle Technologie ein wichtiger Teil unseres Formel-1-Engagements. Unsere Marketingstrategie fokussiert auf die Hybridtechnik der Formel 1."

Die Formel 1 leidet seit Jahren unter sinkenden TV-Einschaltquoten, rückläufigen Ticketverkäufen an den Strecken und dem Wegbrechen von Traditionsstrecken aus dem Rennkalender. Zudem ist rund die Hälfte der Teams wegen der immensen Kosten von der Pleite bedroht.

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