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Formel 1: WM-Titel für Ferrari in diesem Jahr "unrealistisch"

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Auch Vettel bremst  

WM-Titel für Ferrari in diesem Jahr "unrealistisch"

11.04.2015, 07:39 Uhr | sid, dpa

Formel 1: WM-Titel für Ferrari in diesem Jahr "unrealistisch". Auf Kurs: Für den WM-Titel mit Sebastian Vettel ist es für Ferrari aber noch zu früh. (Quelle: Reuters)

Auf Kurs: Für den WM-Titel mit Sebastian Vettel ist es für Ferrari aber noch zu früh. (Quelle: Reuters)

James Allison hält den Gewinn der Weltmeisterschaft für das Ferrari-Team um Sebastian Vettel in diesem Jahr für fast unmöglich. "Mercedes hat mehr Leistung als wir. Und mehr Abtrieb baut ihr Auto auch auf. So lange wir auf diesen beiden Gebieten nicht auf Augenhöhe kämpfen, ist der WM-Titel unrealistisch", sagte Technikchef des Formel-1-Teams am Rande des Großen Preises von China in Shanghai (Sonntag, ab 7.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online).

Der Motorsportingenieur sieht außerdem "keinen Grund, von unseren Zielen abzurücken, nur weil wir jetzt einmal gewonnen haben". Allison weiter: "Wir haben vor der Saison festgehalten, dass es drin sein sollte, einige Rennen zu gewinnen. Darüber hinaus wollen wir uns auf dem Platz des Zweitbesten einnisten und Mercedes näher rücken."

Vettel hatte vor zwei Wochen überraschend in Malaysia gewonnen und der Scuderia den ersten Grand-Prix-Sieg in der Königsklasse seit fast zwei Jahren beschert. Auch der 27 Jahre alte Heppenheimer dämpfte vor dem dritten Saisonrennen in Shanghai die Erwartungen. "Wir dürfen nicht übermütig werden und müssen ein bisschen auf die Euphoriebremse treten. Wir wissen, dass es den Erfolg nur über harte Arbeit gibt", sagte der viermalige Weltmeister.

Vettel hätte gerne Rat von Schumacher gehabt

Unterdessen hätte sich Vettel vor seinem Wechsel zu Ferrari gerne den Rat von Kumpel Michael Schumacher eingeholt. "Weil die Entscheidung so schwierig war, hätte ich liebend gerne mit Michael darüber gesprochen", zitierte "The Telegraph" den Südhessen. "Ich denke, ich habe diesen Teil sehr vermisst, einfach weil ich wusste, dass er mir die Wahrheit gesagt hätte, was er darüber denkt."

Vettel bezeichnete der englischen Zeitung zufolge die Abwägung, Red Bull vor dieser Saison für die Scuderia zu verlassen, als "schwierigste Entscheidung in meinem Leben". Daher wäre ihm Schumachers Rat ungemein wichtig gewesen. "Er war immer sehr hilfsbereit und ehrlich", meinte Vettel mit Blick auf den reichen Erfahrungsschatz des Rekord-Weltmeisters.

Der frühere Ferrari-Star Schumacher setzt nach einem Skiunfall am 29. Dezember 2013 und dem dabei erlittenen schweren Schädel-Hirntrauma zu Hause am Genfer See seine langwierige Rehabilitation fort.

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