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Nico Rosberg rudert nach Kritik an Lewis Hamilton zurück

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Mercedes-Boss fürchtet Eskalation  

Rosberg rudert nach Kritik an Hamilton zurück

13.04.2015, 11:17 Uhr | dpa

Nico Rosberg rudert nach Kritik an Lewis Hamilton zurück.  (Quelle: imago/HochZwei)

Rosberg übte nach dem Rennen scharfe Kritik an seinem Team-Kollegen Hamilton. (Quelle: HochZwei/imago)

Nico Rosberg hält den Zoff beim Großen Preis von China mit seinem Mercedes-Stallrivalen Lewis Hamilton für erledigt. "Wir hatten ein sehr gutes Zusammensitzen, eine gute Diskussion. Da war viel konstruktive Kritik", beschrieb der deutsche Formel-1-Pilot in einer Twitter-Botschaft die Nachbereitung des Rennens in Shanghai. "Das ist jetzt für alle eine Sache der Vergangenheit."

Rosberg hatte China-Sieger Hamilton vorgeworfen, seinem Rennen durch angebliche Tempoverschleppung geschadet zu haben. Er sei anfangs zu langsam gefahren, Rosberg hatte daraufhin mit hohem Reifenverschleiß zu kämpfen. Während der Brite am Sonntag klar den Ton angab, übte Ferrari-Mann Sebastian Vettel als Dritter großen Druck auf den Zweitplatzierten Rosberg aus, der sich über das Verhalten seines Team-Kollegen ärgerte.

Hamilton kontert Kritik

Auf die Kritik Rosbergs reagierte Hamilton unbeeindruckt: "Es ist nicht meine Aufgabe, mich um das Rennen von Nico zu kümmern", sagte er grinsend auf der Pressekonferenz nach dem Rennen. "Meine Aufgabe besteht darin, meinen Wagen zu beherrschen und den Wagen so schnell wie möglich heimzubringen. Das habe ich auch gemacht." Rosberg reagierte darauf stinksauer: "Es ist interessant, von dir zu hören, Lewis, dass du nur an dich selbst gedacht hast. Das hat mein Rennen negativ beeinflusst", blaffte er Hamilton an.

Toto Wolff hofft auf Besonnenheit

Rosberg sah sich durch die Taktik Hamiltons um seine Siegchancen gebracht. Nach einem klärenden Gespräch soll der Streit nun aber beigelegt sein. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff gibt zu Bedenken: "Wir müssen aufpassen, dass es vor allem nicht dazuführt, dass eine Situation eskaliert." Er ist um Besonnenheit in der sich abzeichnenden nächsten Eiszeit zwischen seinen beiden Piloten bemüht. "Die schenken sich beide nichts. Die Rivalität ist okay, solange sie nicht zu weit geht."

Trotz des zweiten Doppelerfolgs dieser Saison sind sie bei Mercedes um Schadensbegrenzung bemüht. Sebastian Vettel dürfte das durchaus mit Genugtuung verfolgen. Schließlich übt der Ferrari-Neuling auf den auf Dauersiege programmierten Branchenführer unangenehmen Druck aus und will für weitere Unruhe sorgen.

Hamilton zeigt sich einsichtig

Rosberg vertraut darauf, dass sich so etwas nicht wiederholt. "Ich bin zuversichtlich, weil das Team das sehr gut gemanagt hat", beteuerte er. Konnte Hamilton seinen Ärger nachvollziehen? "Nach den Diskussionen jetzt: ja", meinte Rosberg.

Eine große Neuauflage des Team-Zoffs soll es bei Mercedes schließlich nicht wieder geben. "Wir versuchen kontroverse Situationen zu vermeiden. Das ist aber nicht immer leicht", räumte Wolff ein. "Dass Nico mit der Situation nicht happy ist, ist nachvollziehbar. Dass Lewis es so gespielt hat, ist auch verständlich." Denn Wolffs Maxime lautet: "Wir wollen ihnen nicht den letzten Zahn an Racer-Emotion ziehen."

Jeder Fahrer sei egoistisch

Mercedes-Teamaufsichtsrat Niki Lauda bewertete den Zoff ebenfalls nüchtern, denn jeder Pilot fahre egoistisch. "Ich nenne sie egozentrische Bastarde", meinte Lauda zu englischen Medien ganz allgemein über die Spezies Rennfahrer. "Das ist der einzige Weg, um zu gewinnen und die Weltmeisterschaft zu holen."

Hamilton und Rosberg würden sich mit den gleichen Mitteln bekämpfen. "Wenn du Rennen fährst, musst du kämpfen und wenn du sauer bist, gibst du Statements ab", erklärte Lauda. "Aber am Ende werden sie sich alle beruhigen, nach Bahrain gehen und mit demselben Kampf von neuem anfangen."

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