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Hannovers Trainer Korkut klammert sich an seinen Job

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"Training am Montag um zehn"  

Hannovers Trainer Korkut klammert sich an seinen Job

19.04.2015, 12:22 Uhr | sid

Hannovers Trainer Korkut klammert sich an seinen Job. Tayfun Korkut steht im Kreuzfeuer der Kritik. (Quelle: imago/MIS)

Tayfun Korkut steht im Kreuzfeuer der Kritik. (Quelle: MIS/imago)

Hannovers Trainer Tayfun Korkut hat sich am Tag nach der 0:4 (0:2)-Pleite bei Bayer Leverkusen an die Normalität geklammert. "Training am Montag um 10", sagte der angezählte Coach der Niedersachsen mit fester Stimme nach der gut einstündigen leichten Übungseinheit, die er mit den Reservisten am Sonntagmorgen abgehalten hatte.

Dabei war der Übungsleiter noch am Vortag in der BayArena wie ein begossener Pudel Richtung Kabine geschlichen. Seine Profis würdigte der frustrierte Coach keines Blickes. Derweil wurde bereits über mögliche Nachfolger spekuliert, der oft genannte Mirko Slomka scheint aber nicht der Favorit zu sein.

Was hatte Korkut unter der Woche nicht alles versucht, um seinen Spielern den Ernst der Lage im Bundesliga-Abstiegskampf klarzumachen. Das ernüchternde Debakel beim Tabellendritten ließ aber keinen anderen Schluss zu, als dass ihm seine Profis nicht zugehört hatten.

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Andreasen und Schmiedebach zoffen sich vor der Kamera

Dass sich Leon Andreasen und Manuel Schmiedebach nach dem Abpfiff noch vor laufenden Kameras in die Haare bekamen, weil Schmiedebach offenbar den obligatorischen Kreis nach Spielende verlassen hatte, passte in das erschreckende Bild, das die Niedersachsen unter dem Bayer-Kreuz abgegeben hatten.

Nach der desolaten Vorstellung der Roten mit 0:11 Ecken und 5:25 Torschüssen scheint nicht mehr ausgeschlossen, dass der mächtige Präsident Martin Kind fünf Spieltage vor Schluss doch noch die Notbremse zieht und dem "Glücksgriff für Hannover" (Kind im vergangenen Sommer) vorzeitig die Papiere gibt.

Auch Dufner vor dem Aus?

Ebenso wie der 41-Jährige ist wohl auch Sportdirektor Dirk Dufner bei Kind in Ungnade gefallen. Nach der bisherigen Rückrunde mit 12 Spielen ohne Sieg dürfte sowohl der Kredit von Korkut als auch der von Dufner, den Kind für die Kader-Zusammenstellung verantwortlich macht, verspielt sein.

Dufner äußerte sich nach dem Abpfiff nicht zu Personalfragen, und auch Korkut blieb äußerlich ruhig: "Ich habe mit Herrn Kind noch nicht gesprochen. Ich werde auf jeden Fall weiter alles versuchen, um mit der Mannschaft den Klassenerhalt zu schaffen. Meine Aufgabe ist es, die Mannschaft so gut wie möglich auf das nächste Heimspiel vorzubereiten. Zu allem anderen kann ich nichts sagen."

Der Coach räumte aber ein, dass es nicht für den Klassenerhalt reicht, wenn man die Leistung von Leverkusen als Maßstab nimmt. Gegen Hoffenheim am nächsten Spieltag müsse man beweisen, dass die Leistung bei Bayer "eine absolute Ausnahme war".

Rückendeckung von den Spielern

Während Kind überlegt, ob er angesichts der nach wie vor beängstigenden Situation noch auf das allseits beliebte Allheilmittel Trainerwechsel setzt, erhielt Korkut immerhin Rückendeckung von seinen Spielern.

"An ihm liegt es nicht. Er kann ja schlecht selbst die Bälle aus dem Strafraum köpfen", sagte Weltmeister Ron-Robert Zieler und versprach den frustrierten Fans: "Von uns wird sich keiner aufgeben, wir werden weiter kämpfen und den Klassenerhalt schaffen - entweder direkt oder in der Relegation."

Und Andreasen sagte: "Der Trainer hat unsere volle Unterstützung. Er ist ein sehr guter Trainer und kann nichts dafür, wenn wir nicht das umsetzen, was er uns mit auf dem Weg gibt."

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